Name
Bjarne
Wie lange war dein Praktikum?
5 Monate
Kurze Biografie
Mein Name ist Bjarne. Ich bin 23 Jahre alt und habe Sportwissenschaft an der Fontys Sporthogeschool in Eindhoven studiert. Für mein Abschlusspraktikum habe ich bei De Kracht van Sport angefangen – sowohl mit einer Aufgabe, die von den Niederlanden aus durchgeführt wurde, als auch mit einem Praktikum in Argentinien.
Das Erlebnis, in einem anderen Land zu leben, ist etwas völlig anderes als Urlaub. Genieße deshalb vor allem die alltäglichen Dinge. Du machst diese Reise nicht nur für ein Praktikum oder zum Arbeiten, sondern vor allem auch, um eine neue Kultur und Lebensweise zu entdecken und davon zu lernen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in den Niederlanden?
Sehr zufrieden! Ruben ist sehr engagiert und meldet sich regelmäßig auch selbst, um zu fragen, ob alles noch gut läuft. Außerdem konnte man sich bei Fragen oder Problemen immer an Ruben wenden. Oder einfach, wenn man Lust auf einen Plausch hatte 🙂
Meine Geschichte
Ich bin zusammen mit einem Kommilitonen nach Argentinien gereist. Dort haben wir 5 Monate ein Praktikum für De Kracht van Sport gemacht. Die Arbeit bestand darin, dienstags Fußballtraining für eine Gruppe Jungen (etwa 11–17 Jahre) und donnerstags für Mädchen (ungefähr im gleichen Alter) zu geben. Es war immer wieder eine Überraschung, wie viele Jugendliche zum Training erscheinen würden und wie spät – aber wenn sie einmal da waren, waren alle superbegeistert. Zum Fußballplatz sind wir oft mit dem Fahrrad gefahren. Das waren etwa 30 Minuten; die Räder stehen überall in der Stadt an kleinen Stationen und konnten kostenlos genutzt werden. Superpraktisch!
Außerdem waren wir einige Male in einer Vorschul-Betreuung. Dort wurden verschiedene Aktivitäten angeboten, vom Turnunterricht bis zum Origami-Falten und vom Zirkusunterricht bis zu regulären Sportaktivitäten auf dem kleinen Sportplatz. Diese Abwechslung hat es sehr schön gemacht. Der Ort war mit dem Bus immer gut zu erreichen.
Wir haben auch an eher internen Dingen für die Organisation gearbeitet, wie dem Erstellen eines Curriculums und dem Mitdenken bei der Wochenplanung für alle anderen Freiwilligen und Praktikanten. Alles in allem also sehr abwechslungsreiche Aufgaben.
Und trotzdem sind die Wochen nicht übermäßig voll. Neben all den Aufgaben bleibt nämlich noch genug Zeit, um an Hochschulaufgaben zu arbeiten (falls nötig), und ansonsten hat man genug Zeit, um die Stadt und/oder das Land zu entdecken. Das haben wir auch ausgiebig genutzt. Wir haben verschiedene Ausflüge gemacht, zum Beispiel nach Puerto Madryn, nach Iguazú, nach Uruguay und nach El Calafate (Patagonien). In der Stadt selbst waren wir bei Fußballspielen, in Parks, in einem Museum, bei Pferderennen, haben selbst mit Locals und/oder anderen internationalen Leuten Fußball gespielt und sind viel essen und ausgegangen. Und es gibt noch so viel mehr zu tun!
Welchen Rat möchtest du zukünftigen Praktikanten/Freiwilligen mitgeben?
Machen! Es ist wirklich eine einzigartige Chance und Erfahrung, die du nie vergessen wirst. Das Erlebnis, in einem anderen Land zu leben, ist etwas völlig anderes als Urlaub. Genieße deshalb vor allem die alltäglichen Dinge. Du machst diese Reise nicht nur für ein Praktikum oder zum Arbeiten, sondern vor allem auch, um eine neue Kultur und Lebensweise zu entdecken und davon zu lernen. Neben der Arbeit bleibt genug Freizeit, um selbst Dinge zu planen – also nutze sie unbedingt!











