Pommi in Südafrika

Name Pommi Wie lange war deine Freiwilligenarbeit? 3 Monate Kurze Biografie Ich bin Pommi und 18 Jahre alt. Ich habe mein Abitur gemacht und bin jetzt in meinem Gap Year. In diesem Gap Year bin ich also nach Südafrika gegangen, in der Hoffnung, dort vielleicht herauszufinden, welche Ausbildung ich machen möchte – und natürlich ist es auch einfach eine richtig coole Erfahrung. Ich spiele Hockey und trainiere auch ein Team. Ich mache also gern Sport und coache gern.
Das waren am Ende wirklich die schönsten drei Monate überhaupt, und ich würde am liebsten sofort zurück.
Pommi Zuid AFrika
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in den Niederlanden? Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung, die ich hier in den Niederlanden bekommen habe, bevor ich nach Afrika ging. Ich war nämlich sehr nervös, aber sie haben mir so viele Informationen wie möglich gegeben, um meine Nervosität zu verringern. Das fand ich super angenehm!
Meine Geschichte
Für mein Gap Year hatte ich mich also entschieden, nach Südafrika zu gehen. Ich fand es wirklich sehr aufregend, so eine große Reise ganz allein zu machen. Vor allem, weil ich eigentlich zuerst mit einer Freundin gehen wollte, die aber leider durch ihre Prüfung gefallen war und deshalb nicht mehr mitkommen konnte.
Der Flug nach Südafrika verlief reibungslos, abgesehen davon, dass ich einfach wirklich sehr nervös war. Als ich am Flughafen in Port Elizabeth ankam, sah ich sofort jemanden mit einem Schild „United Through Sport“ stehen – das fand ich sehr beruhigend, denn eine meiner Ängste war, dass niemand am Flughafen stehen würde, um mich abzuholen … Am Flughafen lernte ich gleich ein paar andere Freiwillige kennen, die wie ich gerade angekommen waren. Als wir in der Unterkunft ankamen, war natürlich alles kurz sehr aufregend, denn dann lernt man auch seine Zimmergenossin oder Zimmergenossinnen kennen.
Es war so beeindruckend, all diese Schulen und all diese Kinder zu sehen.
Die ersten paar Tage hatten wir ein Einführungsprogramm. Man lernt alle ein bisschen kennen, und sie zeigen einem direkt, wie das Coachen an den Schulen abläuft. Ich selbst war die ersten anderthalb Wochen sehr schüchtern. Ich hatte sehr viel Heimweh und wollte eigentlich sofort wieder nach Hause. Ich traute mich nicht zu reden, weil ich große Angst hatte, dass mein Englisch nicht gut genug ist. Aber nach der ersten Woche fährt man mit allen ein Wochenende in die Sardinia Bay. Dieses Wochenende hat bei mir dafür gesorgt, dass es mir langsam besser gefiel. Man lernte alle wirklich viel besser kennen, und ich traute mich auch immer mehr zu reden, weil die anderen Freiwilligen einen wirklich einzubeziehen versuchten. Nach zwei Wochen war mein Heimweh fast weg. Man merkte auch, dass jetzt ein Rhythmus ins Coachen kam und wie die Tage genau abliefen, was ich sehr angenehm fand. Das Coachen lief bei mir am Anfang noch nicht so gut, weil ich so schüchtern war. Ich traute mich eigentlich nicht wirklich, die Kinder anzusprechen, weil ich einfach Angst wegen meines Englischs hatte. Aber zum Glück lief am Ende auch das Coachen viel besser, ich lernte die Kinder immer besser kennen, und wir haben in den Stunden viele schöne Dinge gemacht. Es war so beeindruckend, all diese Schulen und all diese Kinder zu sehen. Es ist ein so großer Unterschied im Vergleich zu zu Hause. Die Kinder sind unglaublich lieb und lieben den Sport, was sehr schön anzusehen ist. Und wenn sie dann auch noch Zeichnungen und Briefe extra für dich machen, weißt du wirklich, wie viel du für die Kinder bedeutest – das fand ich einfach zu schön. Manchmal war das Coachen auch anstrengend, weil man einfach mal nicht seinen Tag hatte. Aber zum Glück coachte man nicht allein, sodass man immer auf einen anderen Freiwilligen zurückgreifen konnte.
Zu manchen Menschen habe ich wirklich eine gute Bindung bekommen. So gut sogar, dass ich in den letzten Tagen meines Aufenthalts noch extra Tage dazugebucht hatte, um mit anderen Freiwilligen ein Haus zu mieten.
An den Wochenenden konnte man sich immer selbst überlegen, was man machen wollte. Ein Wochenende weg oder auf Safari – man durfte alles selbst entscheiden. Man hat dabei sehr viel Freiheit, was ich sehr toll fand. Es gab auch sehr oft Aktivitäten am Wochenende, für die man sich anmelden konnte, wie Skydiving oder Bungeejumping, was wirklich supercool ist. Ich selbst habe den Skydive gemacht, und das war einfach zu geil. Die Wochen vergingen also immer schneller, weil ich mich wohlfühlte. Zu manchen Menschen habe ich wirklich eine gute Bindung bekommen. So gut sogar, dass ich in den letzten Tagen meines Aufenthalts noch extra Tage dazugebucht hatte, um mit anderen Freiwilligen ein Haus zu mieten. Die South Africa Experience war das Schönste von allem. Dadurch habe ich so viel mehr von Südafrika gesehen und hatte auch eine superschöne Zeit in Kapstadt. Nach der South Africa Experience bin ich mit ein paar anderen aus der Gruppe in Kapstadt geblieben. Wir hatten eine wunderschöne Villa gemietet und haben die letzten anderthalb Wochen den Touristen gespielt. Es war wirklich super gesellig mit allen, aber die Reise war doch wirklich fast vorbei, was ich sehr schade fand. Niemand aus meinem Freundes- oder Familienkreis hatte erwartet, dass ich es so lange durchhalten würde, weil ich so viel Heimweh hatte. Aber ich war noch nie so froh darüber, dass ich einfach durchgehalten und alles herausgeholt habe. Der Abschied von allen war sehr schwer, aber ich habe noch immer Kontakt zu den Leuten, und wir haben sogar schon einige Wiedersehen verabredet. Das waren am Ende wirklich die schönsten drei Monate überhaupt, und ich würde am liebsten sofort zurück.
Niemand aus meinem Freundes- oder Familienkreis hatte erwartet, dass ich es so lange durchhalten würde, weil ich so viel Heimweh hatte.