Silya in Argentinien

¡Hola! Ich bin Silya, 19 Jahre alt, und war während meines Praktikums im dritten Jahr meines Sportstudiums. Neben meinem Studium mache ich Slalomski und Windsurfen. Ich arbeite in einem Geschäft für Wassersportausrüstung und bin Skilehrerin. Kurz gesagt: Mein Leben hat viel mit Sport zu tun!

„Es ist praktisch, wenn du Spanisch sprichst, dann darfst und kannst du nämlich schon früher beim Sportunterricht helfen.“

Nach dem Informationstag über die Praktikumsmöglichkeiten wusste ich sofort, dass ich ins Ausland wollte. Ich habe in einer Datei mit allen bekannten Praktika gesucht und dort ein Praktikum bei United Through Sport gefunden. Im Gespräch mit dem Leiter in den Niederlanden wurde mir gesagt, dass ich nach Südafrika könnte, dass aber in Argentinien mehr Hilfe gebraucht wurde.

Nach den Frühjahrsferien bin ich zusammen mit einer Klassenkameradin nach Argentinien aufgebrochen. Wir haben beide dasselbe Praktikum mit einer anderen Vertiefung gemacht.

Während des gesamten Praktikums war es meine Aufgabe, die Freiwilligen zu „managen“. Das bedeutete: Frühstück zubereiten, willkommen heißen, Führungen geben, zu den „Arbeitsplätzen“ koordinieren usw.

In den ersten Monaten des Praktikums habe ich vor allem beim Sportunterricht an öffentlichen Grund- und weiterführenden Schulen assistiert. Als die Lehrer Vertrauen fassten, durfte ich Spiele einführen oder Übungen erklären. Es ist praktisch, wenn du Spanisch sprichst, dann darfst und kannst du nämlich schon früher beim Sportunterricht helfen.

Zur Hälfte des Praktikums bekam ich mehr Aufgaben hinter den Kulissen, nachdem die Leitung der Organisation mir vertraute und wusste, was sie an mir hatte. Beispiele für die Aufgaben waren: Produkte für Projekte besorgen, neue Projekte ausprobieren, Dokumente erstellen usw.

In den letzten paar Wochen habe ich in einer Suppenküche gearbeitet. Die Suppenküche kocht für etwa 300 Menschen; wenn ich freie Tage hatte, bin ich oft dort in der Küche helfen gegangen. Später wurde dort eine „Childcare“ für Kinder eröffnet, die nicht zur Schule gehen oder nach der Schule nicht nach Hause konnten. Hier wurden in den Winterferien Englisch- und Sportstunden gegeben. Während dieser Winterferien war es meine Aufgabe, alle Freiwilligen zu koordinieren, und ich war Supervisorin des gesamten Projekts.

„Wenn ich auf mein Praktikum in Argentinien zurückblicke, habe ich unheimlich viel gelernt.“

Wenn ich auf mein Praktikum in Argentinien zurückblicke, habe ich unheimlich viel gelernt: Der Umgang mit den Freiwilligen und der lokalen Bevölkerung hat mir Einblicke in mehrere Kulturen gegeben, ich habe Spanisch gelernt, mein Englisch verbessert und gesehen, wie der Gesundheits- und Sportsektor in einem anderen Land funktioniert.