Taco in Südafrika

Zuid-Afrika
Mein Name ist Taco van der Hek. Ich bin 21 Jahre alt und im letzten Jahr meiner Ausbildung an der HALO (Sportlehrerausbildung). Neben dem Sportunterricht an Schulen coache ich Kinder in meinem lokalen Fußballverein. Ich gebe auch Sportunterricht für ehemalige Herzpatienten von 40 bis 80 Jahren. Durch diese Ausbildung habe ich viel Wissen und viele Fähigkeiten in verschiedenen Sportarten erworben. Ich wollte schon Sportlehrer werden, seit ich in der Grundschule war, und das kann ich jetzt bald verwirklichen.
„Diese Kinder zu unterrichten ist die schönste Erfahrung, die ich je gemacht habe.“
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung aus den Niederlanden? Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung, die wir in den Niederlanden bekommen haben. Nach dem Gespräch war sehr klar, was wir erwarten konnten, wenn wir hier ein Praktikum machen. Wir waren ausreichend informiert, bevor wir hier ankamen. Meine Geschichte  Ich habe über United Through Sport 12 Wochen lang am Coaching-Programm in Südafrika teilgenommen. Ich habe das Abenteuer zusammen mit 5 anderen gewagt, und so sind wir nach Südafrika aufgebrochen. Wir kamen mit der Vorstellung an, dass wir 5 Tage in der Woche Kinder an Grundschulen in den Townships coachen würden. In der ersten Woche bekamen wir viele Informationen über UTS und über die Orte, an denen wir unterrichten würden. Wir bekamen die Aufgabe, eine Stunde zusammenzustellen, die wir in dieser Woche an allen Schulen geben würden. Die Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten musste, waren alle ungefähr in meinem Alter, was die Zusammenarbeit leicht machte. Die Vorbereitung der Stunden lief oft sehr reibungslos und kostete nicht allzu viel Zeit. Zum ersten Mal in einem anderen Land und in einer anderen Sprache zu unterrichten war sicher gewöhnungsbedürftig. Auch weil der Platz in schlechtem Zustand war (es lagen viele Steine und Glasscherben herum). Nach dieser Stunde habe ich für mich einen Schalter umgelegt und akzeptiert, dass es hier nun einmal schlechtere Plätze gibt, als ich gewohnt war. Auch die Kinder hier unterschieden sich von denen zu Hause. Die meisten hier in Südafrika sind wissbegieriger. Wo ich zu Hause allein manchmal 34 Kinder unterrichtete, unterrichtete ich hier zusammen mit 5 Coaches 35 Kinder. Weil wir mit mehreren Coaches zusammenarbeiteten, bekamen die Kinder mehr individuelle Aufmerksamkeit. Das fand ich einen schönen Aspekt, denn es gab genug Kinder, die diese individuelle Aufmerksamkeit brauchten. Diese Kinder zu unterrichten ist die schönste Erfahrung, die ich je gemacht habe. Diese Praktikumszeit hat mir die Augen geöffnet und gezeigt, wie anders das Leben am anderen Ende der Welt ist. Wir können dort sehr viel für Menschen bewirken, und ich hoffe deshalb, solche Erfahrungen in meinem Leben noch öfter zu machen.