Teilnehmer
Konrad
Programm
Praktikum
Land
🇿🇦 Südafrika
Dauer
8 Wochen
Kurze Biografie
Hey, ich bin Konrad! Ich bin 23 Jahre alt und habe im Rahmen meines Studiums ein zweimonatiges Praktikum in Port Elizabeth gemacht. Ich habe an der Haager Akademie für Sport (HALO) studiert und konnte über das Nebenfach „Extra-Praktikum“ ein Praktikum bei United Through Sport in Südafrika machen. Neben dem Unterrichten und Trainieren habe ich auch an einem 5-a-side-Fußballturnier und einer Padel-Liga mit meinem Betreuer teilgenommen!
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Meine Betreuung lief über Ruben Baarda. Bei allen Fragen, die ich hatte, konnte ich mich an ihn wenden. Oft bekam ich schon innerhalb eines Tages eine Antwort auf meine Fragen. Außerdem fand ich es toll, dass wir oft telefonisch oder über Teams Kontakt hatten, sodass man sich auch ein Bild voneinander machen konnte. Die Betreuung aus Deutschland verlief auch während meiner Zeit in Südafrika reibungslos. Man fragte mich, wie mein erster Eindruck war und ob sie noch etwas für mich tun könnten, um meinen Aufenthalt in Südafrika so angenehm wie möglich zu gestalten!!
Meine Geschichte
„Je mehr Energie du in die Kinder steckst, desto mehr bekommst du dafür zurück!!“
Konrad · Praktikum in Südafrika
Hi, ich bin Konrad!
Ich werde euch einen Einblick geben, was ich in den letzten zwei Monaten während meines Praktikums bei United Through Sport in Südafrika erlebt habe.
ANKUNFTSWOCHENENDE:
Es fing mit einem Ankunftswochenende an, an dem ich nach zwei Flügen von Amsterdam und Johannesburg in Port Elizabeth ankam. An diesem Wochenende erhielten wir Informationen zur Sicherheit in der Umgebung, zur Organisation, zur Kultur und Geschichte Südafrikas sowie eine Führung durch die Townships. Während der Tour durch die Townships wurde uns auch ein leckerer „Smiley“ (ein Schafskopf) serviert, den wir anschließend gemeinsam mit allen Freiwilligen gegessen haben. Hat ehrlich gesagt ganz gut geschmeckt!
MAMAs:
Bevor ich euch meine Geschichte erzähle, ist es wichtig zu wissen, dass du neben deiner eigenen Mutter noch drei weitere Mamas hast. Die „Mamas“ sorgen dafür, dass du etwas zu essen bekommst und dass deine Bettwäsche gewaschen wird. Nenn sie ruhig „Mama“ und umarme sie immer ganz fest. Das sind wirklich tolle Frauen!!
WOCHENPLAN:
Um euch einen kurzen Einblick zu geben, wie eine normale Woche aussieht, werde ich euch meinen eigenen Wochenplan zeigen. Montags, dienstags, donnerstags und freitags habe ich Coaching gegeben und mittwochs habe ich Unterricht gehalten. Das Coaching beginnt montags um 09:30 Uhr und an den anderen Tagen um 8:45 Uhr. Der Unterricht beginnt jeden Tag um 7:30 Uhr. Beim Coaching unterrichtest du an jeder Schule eine Stunde. Danach gehst du zur nächsten Schule weiter. Je nach Anzahl der Freiwilligen unterrichtest du entweder alleine oder zusammen mit anderen. Du kannst selbst angeben, in welcher Sportart du coachen möchtest. Beim Unterricht bleibst du an einer Schule und kannst selbst angeben, in welcher Klasse du mitmachen möchtest. Du kannst dich auch dafür entscheiden, die Klasse zu wechseln, wenn du das möchtest. Ich selbst habe Tennis- und Fußballtraining gegeben. Beim Fußball solltest du bedenken, dass die Plätze nicht so gut sind wie in Deutschland. Dafür begeistern sich die Kinder schon über die kleinsten Dinge und du wirst wie ein Star behandelt!! Neben dem Coaching unterrichtest du auch „Learn to Move“. Das ist für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren, die in der Schule zum ersten Mal mit Sport in Berührung kommen. Dabei musst du vor allem einfache Spiele spielen und den Kindern ganz viel Energie geben. Je mehr Energie du in die Kinder steckst, desto mehr bekommst du dafür zurück!!
AKTIVITÄTEN:
Neben dem Unterrichten unter der Woche gibt es auch ein Abendprogramm für die Freiwilligen. Jeden Montag findet ein Spieleabend statt, bei dem die Betreuer verschiedene Spiele organisieren!! Ich selbst bin jeden Dienstag mit allen Freiwilligen in die Karaoke-Bar gegangen: Barneyss! Für mich persönlich war das der schönste Abend, da man dort mit allen Freiwilligen aus ganz Port Elizabeth zusammenkommt. Neben den Freiwilligen kommen auch alle internationalen Studenten dorthin! Noch ein Vorteil: Alle Getränke sind seeehr günstig. Mit anderen Worten: ein günstiger Abend, aber auf jeden Fall ein super gemütlicher Abend!!
Mittwochs und donnerstags kannst du Fußball spielen. Der Mittwoch ist für alle da und man spielt einfach so ein paar lockere Spiele gegeneinander. Donnerstags gibt es eine 5-gegen-5-Liga. Zu meiner Zeit ging es da richtig heiß her!! Da viele Engländer in meinem Team waren, wurde es manchmal auch etwas zu fanatisch, was zu Beschimpfungen und fiesen Fouls führte. Ich selbst habe auch an einer Padel-Liga teilgenommen. Das habe ich zusammen mit Morgan gemacht, und wir haben jeden Dienstag gegen die Einheimischen aus Port Elizabeth gespielt. Die Erwartungen waren hoch, nur haben sich diese leider nicht immer erfüllt.
WOCHENENDEN:
Jedes Wochenende gibt es Aktivitäten, die du planen kannst oder die schon geplant sind. An meinem ersten normalen Wochenende war ich auf Safari. Wir haben in einem Buschcamp mitten in der Wildnis übernachtet. Alles, was man sich unter einer Safari vorstellt, entsprach genau meiner Vorstellung davon, wie eine Safari sein sollte. Von Löwen bis zu Elefanten – die Safari hatte einfach alles!! Neben der Safari habe ich auch das Käfigtauchen mit Weißen Haien gemacht. Das war eine wunderschöne, fünfstündige Fahrt nach Mosselbay, woraufhin man am nächsten Tag mit einem Boot aufs offene Meer hinausfuhr, um dann in einem Käfig mit den Weißen Haien zu schwimmen. Das Gruseligste, was mir passiert ist, war, dass eine Robbe versucht hat, in den Käfig zu kommen, weil der Hai sie fressen wollte. Alles in allem eine großartige Erfahrung. Außerdem kannst du von der höchsten Brücke der Welt Bungee-Jumping machen und in Jeffreys Bay Fallschirmspringen. Aber bei mir kommst du nicht auf die Idee! Da hab ich viel zu viel Angst. Neben dem Fallschirmspringen in Jeffreys Bay kann man dort auch super gut surfen! Ich selbst war drei Wochenenden lang dort im Hostel: Surfvibes!! Ein toller Ort zum Surfen und Chillen!! Auf jeden Fall empfehlenswert. Ich war nicht umsonst drei Wochenenden dort. Außerdem war ich zwei Wochenenden in Kapstadt. Einmal mit allen Freiwilligen und einmal ganz allein. Ich kann die Villa Viva auf jeden Fall empfehlen. Das ist ein Hostel, in das viele Solo-Backpacker kommen und in dem man mit allen Freiwilligen ganz entspannt chillen kann. Außerdem liegt es an einem sicheren Ort und ist zentral gelegen. Tipps: Erklimme den Lion’s Head und den Tafelberg.
Viele Grüße, Konrad!!!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Mein wichtigster Rat für zukünftige Praktikanten und Freiwillige ist: Traut euch, aus eurer Komfortzone herauszukommen, und genießt jeden Moment. Rechnet aber mit einem Kulturschock, und es ist okay, wenn ihr euch ab und zu mal nicht so gut fühlt. Es ist eine ganz andere Kultur, und es braucht nun mal Zeit, sich daran anzupassen. Also gib dir dafür Zeit.
Lade dir Uber herunter. Das ist DIE Art, von A nach B zu kommen. Geh nicht einfach los, sondern besorg dir – egal wie groß die Entfernung ist – ein Uber. Uber ist supergünstig und eine sichere Art zu reisen.

