Teilnehmer
Stijn
Programm
Praktikum
Land
🇨🇷 Costa Rica
Dauer
12 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin Stijn, ich bin 21 Jahre alt und besuche die Sportakademie in Amersfoort. Ich interessiere mich sehr für verschiedene Kulturen, Sport, Flora und Fauna.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung durch meine Schule war gut. Mir wurde bei jedem Schritt geholfen. Auch „Die Kraft des Sports“ war sehr hilfsbereit und konnte alle meine Fragen beantworten.
Meine Geschichte
„Costa Rica war für mich ein unvergessliches Erlebnis und hat mir eine ganz neue Sicht auf die Welt eröffnet. Ich war noch nie so motiviert wie jetzt, neue Kulturen und Erfahrungen wie diese zu entdecken.“
Stijn · Praktikum in Costa Rica
Ich bin für drei Monate nach Costa Rica gereist. Ich bin alleine hingefahren, und das war am Anfang schon ziemlich beängstigend. Im Nachhinein hatte ich so viel Spaß mit den Leuten dort, und ich würde das nächste Mal eher wieder alleine hinfahren als mit Freunden. Ich habe so viel über mich selbst gelernt und darüber, wie man mit anderen zusammenarbeitet und das Beste aus der Situation macht.
Für unser Praktikum waren wir an verschiedenen Orten im Einsatz. Einen Großteil unserer Arbeit haben wir in Esparzol verbracht, einem Stadtteil, in dem die Lebensbedingungen hart waren, aber die Menschen dort waren großartig und haben mich mit offenen Armen empfangen. Wir haben geholfen, wo es nötig war, und uns vor allem mit Aktivitäten für Kinder beschäftigt. Außerdem haben wir an einer weiterführenden Schule gearbeitet und dort unterrichtet sowie mit älteren Menschen in verschiedenen Gemeindezentren getanzt.
Auch Spanisch war Teil der Erfahrung. Bei meiner Ankunft sprach ich eigentlich kaum Spanisch, hatte aber vorher einen Kurs besucht und mit Domingo angefangen. Am Anfang musste ich nach Worten suchen und konnte nicht klar machen, was ich meinte. Nach einer Weile lief es immer besser. Ich fing an, Wörter und Sätze ganz von selbst aufzuschnappen, und traute mich auch immer mehr, es einfach zu versuchen. Dass es manchmal völlig schiefging, machte es oft gerade lustig. Für eine Fußballstunde braucht man erstaunlich wenig Spanisch, wie ich festgestellt habe. Mit Händen und Füßen kommt man also schon sehr weit.
Ich habe viel von Costa Rica gesehen. An den Wochenenden sind wir fast immer mit der ganzen Gruppe an verschiedene Orte gefahren. Von Küstenstädten über Krokodil-Touren bis hin zum Schwimmen mit Haien. Vor allem die Natur fand ich besonders beeindruckend. Die Flora und Fauna ist echt der Hammer. Ich habe Sportstunden gegeben, während Aras über uns hinwegflogen und man in der Ferne die Brüllaffen hören konnte.
Wenn ich zurückblicke, bin ich vor allem froh, dass ich es gemacht habe. Ich habe neue Freunde gefunden, aber vor allem viele Erfahrungen gesammelt.
Costa Rica war für mich ein unvergessliches Erlebnis und hat mir eine ganz neue Sicht auf die Welt eröffnet. Ich war noch nie so motiviert wie jetzt, neue Kulturen und Erfahrungen wie diese zu entdecken.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Wenn du dein DKVS-Shirt fleckenfrei tragen willst, wenn du wieder in Deutschland bist, dann nimm das Shirt lieber nicht mit. Was ich aber mitnehmen würde, ist etwas, das man den Leuten dort verschenken kann. Zum Beispiel Lakritz, (deutsche) Süßigkeiten, Stroopwafels, Souvenirs usw. Für die Menschen dort ist es ein kleines Stückchen der Welt, das sie wahrscheinlich nie zu sehen bekommen werden

