Teilnehmer
Indy
Programm
Praktikum
Land
🇨🇷 Costa Rica
Dauer
18 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Indy und bin 21 Jahre alt. Momentan studiere ich „Sport, Management und Unternehmertum“ an der Fachhochschule Amsterdam. Dieser Studiengang bietet dir viele Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen und dich weiterzuentwickeln. Ich wohne noch in Ede bei meinen Eltern. Im Alltag arbeite ich bei Albert Heijn. In meiner Freizeit tanze ich meistens, gehe ins Fitnessstudio oder verbringe Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung, die ich in Deutschland erfahren habe, war wirklich toll. Ich bin sehr froh über den Kontakt, den ich hatte, bevor ich nach Costa Rica gereist bin, aber auch während ich dort war. Bevor ich nach Costa Rica gereist bin, hatten wir ein paar Telefonate, um alles gründlich zu besprechen. Dabei haben wir beide unsere Erwartungen vor Beginn des Praktikums angesprochen. Außerdem hat mir Ruben gut geholfen, als es bei der Kommunikation mit der Schule mal nicht so reibungslos lief, und das hat mir Sicherheit gegeben. Während meines Aufenthalts in Costa Rica haben wir auch ein paar Mal telefoniert und Kontakt gehalten, um meine Erfahrungen auszutauschen. Dabei habe ich erzählt, wie es mir gefallen hat und wie meine Zeit dort war. Außerdem habe ich ihm schon etwas Feedback gegeben und Komplimente für meine Arbeit bekommen. Ich war sehr glücklich über den Kontakt, den wir während meiner Zeit in Costa Rica hatten, und bin Ruben daher sehr dankbar, dass er immer für mich da war, wenn ich ihn brauchte!
Meine Geschichte
„Bei allem, was ich in diesen Wochen gemacht habe, habe ich ganz viel gelernt und hatte oft die Gelegenheit, selbst neue Ideen einzubringen oder mich einzubringen.“
Indy · Praktikum in Costa Rica
Meine Reise begann natürlich schon in Deutschland. Dort musste ich für mein Praktikum entscheiden, was ich machen wollte. Letztendlich fiel meine Wahl auf Costa Rica, womit ich sehr zufrieden war. Ich hatte mich allerdings entschlossen, zusammen mit meiner Klassenkameradin Eefje nach Esparza zu fahren.
Wenn ich auf meine Reise in Costa Rica zurückblicke, habe ich so viele schöne Dinge erleben dürfen. Es war wirklich eine Reise, die ich nie vergessen werde. Es war ein Wechselbad der Gefühle und Erfahrungen. Am Anfang war es ganz schön gewöhnungsbedürftig, mich in die Kultur einzufinden. Zum einen ist es hier viel wärmer, die Leute lassen es ruhig angehen und alles läuft hier im Pura-Vida-Stil ab. Ich habe viele schöne neue Freundschaften geschlossen, neue Leute kennengelernt und viel über die Kultur gelernt. Es war schön, mit Eefje hier anzukommen, sodass wir immer füreinander da waren, wenn es mal nicht so gut lief oder uns etwas beschäftigte. Leider ist Eefje etwas früher nach Hause gefahren, aber das hat meine Erfahrung nicht weniger wertvoll gemacht. Im Haus gibt es immer Leute, denen man seine Geschichte erzählen kann.
Im Rahmen meines Praktikums durfte ich unter der Woche an zwei verschiedenen Schulen Sportunterricht geben. Außerdem durfte ich einen Tag pro Woche Seniorensport unterrichten – ein Projekt, das Baowei in Costa Rica ins Leben gerufen hat. Darüber hinaus durfte ich an den Schulen noch Englischunterricht geben, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Im Rahmen meines Praktikums habe ich mich um die sozialen Medien gekümmert, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe daran gearbeitet, einen Plan aufzustellen, damit mehr Struktur hineinkommt. Umso schöner ist es jetzt zu sehen, dass sich bereits Verbesserungen abzeichnen.
Bei allem, was ich in diesen Wochen gemacht habe, habe ich ganz viel gelernt und hatte oft die Möglichkeit, selbst neue Ideen einzubringen. So gibt es jetzt an einer Schule eine neue Sportart, für die ich das neue Material besorgt habe. An jeder Schule gibt es also immer wieder neue Möglichkeiten, die man umsetzen kann. Außerdem war es mir wichtig, mir hier ein bisschen mein eigenes Leben aufzubauen. Das habe ich durch Sport geschafft. Ich bin ab und zu morgens joggen gegangen. Außerdem bin ich zweimal pro Woche zum Boxkurs gegangen. Das hat mir wirklich fantastisch gefallen. Außerdem gab es jeden Donnerstag einen Tanzkurs. Der war nur 5 Minuten zu Fuß von der Unterkunft entfernt. Dort haben wir Tänze wie Bachata, Salsa und Cha-Cha-Cha getanzt. Dadurch habe ich etwas mehr Struktur in meinen Alltag bekommen. Außerdem ist das Essen hier sehr gut organisiert und abwechslungsreich.
An den Wochenenden hast du immer Zeit, mehr vom Land zu sehen und auf Gruppenreisen zu gehen. Allerdings ist alles etwas weiter entfernt. In Esparza und den umliegenden Orten gibt es nicht besonders viel zu unternehmen, aber gerade deshalb macht es Spaß, einfach loszuziehen. So habe ich eigentlich alles in Costa Rica gesehen, was ich sehen wollte. Außerdem gibt es tolle Tagesausflüge, die man machen kann, dann muss man nicht gleich ein ganzes Wochenende wegfahren. Wenn ich mal kein Wochenende wegfahren wollte, bin ich zum nächstgelegenen Schwimmbad gegangen – da kann man einfach den ganzen Tag faulenzen. Ich habe die wunderschönen Strände von Costa Rica gesehen, aber auch all die anderen herrlichen Landschaften, die das Land zu bieten hat. Ich kann wirklich sagen, dass ich mich ein bisschen in dieses Land verliebt habe. Das Land ist schön, die Natur ist schön und die Menschen sind schön.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Genieße jeden Moment, der dir geschenkt wird. Es ist wirklich eine ganz besondere Erfahrung, die nicht jeder erleben darf. Versuche, dich ganz auf all die Erfahrungen einzulassen und das Beste daraus zu machen, denn die Zeit vergeht schneller, als du denkst.

