Teilnehmer
Zus
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇬🇭 Ghana
Dauer
17 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Zus und bin 18 Jahre alt. Ich habe mich entschieden, nach der weiterführenden Schule ein Auszeitjahr zu nehmen. In meiner Freizeit spiele ich viel Fußball und gehe oft Eislaufen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung aus Deutschland war super. Wenn du Fragen zu deiner Reise hast, werden diese blitzschnell beantwortet. Wenn du während deines Freiwilligeneinsatzes auf Probleme stößt, wird dir so gut wie möglich geholfen.
Meine Geschichte
„Alles in allem hatte ich eine fantastische Zeit in Ghana und kann es jedem nur empfehlen.“
Schwester · Freiwilligenarbeit in Ghana
Anfang Januar bin ich nach Ghana gereist, um dort ein Torwarttraining zu geben. In den ersten Tagen ging es vor allem darum, alle kennenzulernen, die Kultur zu entdecken und mich an die Hitze zu gewöhnen.
Nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit fing ich an, Training zu geben. Das habe ich bei zwei örtlichen Fußballvereinen gemacht; die Trainingseinheiten fanden unter der Woche von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Den Rest des Tages konnte ich also ganz nach Belieben gestalten.
Bei uns zu Hause wohnten auch Freiwillige von anderen Organisationen. Während meiner Zeit dort waren wir nie besonders viele Freiwillige. Aber das fand ich eigentlich ganz gut, denn man lernt sich viel besser kennen, wenn man nur eine kleine, eng verbundene Gruppe ist.
In Accra gibt es jede Menge zu erleben – wenn du also abends ausgehen willst, gibt’s jede Menge coole Locations. Beim Ausgehen sind wir oft anderen Freiwilligen begegnet.
Ich hatte beschlossen, an ein paar Vormittagen in der Woche mit zur Schule zu gehen, um im Matheunterricht zu helfen. Manchmal war es schon schwer, nach einer durchfeierten Nacht früh aufzustehen. Aber das war es alles wert, weil sich alle Kinder riesig freuen, dich zu sehen.
Am Anfang war es ein bisschen gewöhnungsbedürftig mit den Trainingseinheiten, da ich die Torhüter noch nicht so gut kannte. Aber nach ein paar Trainingseinheiten lernt man alle besser kennen. Für mich war es immer schön, zum Training zu kommen – es macht einfach so viel Spaß zu sehen, wie viel Freude alle beim Training haben. Außerdem konnte ich bei vielen Torhütern Fortschritte beobachten, da merkt man dann wirklich, dass man etwas bewirkt.
Am Wochenende sind wir oft an den Strand gefahren oder haben Ausflüge nach Cape Coast und Volta unternommen. Dienstags- oder donnerstagsabends hatten wir oft Freiwilligen-Spiele. Dabei spielst du zusammen mit anderen Freiwilligen und ein paar Freunden des Koordinators ein Fußballspiel gegen eine lokale Mannschaft. Das macht immer riesigen Spaß.
Alles in allem hatte ich eine fantastische Zeit in Ghana und kann es jedem nur empfehlen.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Nimm eine gute Taschenlampe und eine Powerbank mit. Der Strom fällt nämlich ziemlich oft aus.
Beginne rechtzeitig mit der Beantragung deines Visums, denn die Botschaft arbeitet nach ghanaischer Zeit: Die machen alles ganz in ihrem eigenen Tempo.

