Teilnehmer
Shi Dan
Programm
Praktikum
Land
🇦🇷 Argentinien
Dauer
11 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin 23 Jahre alt, studiere und wohne in Amsterdam. Ich treibe gerne Sport und unternehme gerne etwas mit meinen Freunden.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung, die ich in Deutschland bekommen habe. Ich bin mit Ruben in Kontakt gekommen, der mich unglaublich gut unterstützt hat. Wir hatten vereinbart, dass ich nach Argentinien gehen würde, und bei Fragen konnte ich mich jederzeit an ihn wenden. Außerdem musste ich als Abschlussarbeit einen Dokumentarfilm drehen. Ruben hatte mir angeboten, mir zu helfen, falls ich irgendwo Unterstützung brauchen sollte.
Meine Geschichte
„Ich liebe die Natur sehr, und obwohl Buenos Aires eine große Stadt mit vielen Parks ist, war es doch anders als das, was ich gewohnt bin.“
Shi-dan · Praktikum in Argentinien
Im Oktober bin ich nach Argentinien gereist, wo das Wetter herrlich war. Ich wohnte in einer Wohnanlage, zusammen mit einem Mädchen. Die ganze Etage war für Praktikanten reserviert. Was mir auffiel, war, dass die meisten Praktikanten jünger waren als ich. Mein Praktikum fing jeden Morgen an. Ich arbeitete an verschiedenen Sportprojekten und zusammen mit den anderen Praktikanten gingen wir zum Bus, um in das Viertel zu fahren. Als ich das erste Mal dort ankam, war ich echt beeindruckt. Es war etwas Besonderes, so ein Viertel zu sehen, denn in Deutschland gibt es kaum solche Viertel.
Bei der Ankunft gingen die Kinder nach oben, wo sie in einer Art Klassenzimmer Unterricht bekamen. Nach einer Stunde gingen wir auf den Platz, wo wir alle möglichen Aktivitäten machten. Jedes Mal war es anders, aber Fußball stand meistens im Mittelpunkt. Es hat Spaß gemacht, mitzumachen, weil die Kinder so begeistert waren. Nach einer Stunde draußen gingen wir wieder rein, um zu essen. Andere Freiwillige aus der Nachbarschaft kochten jeden Tag, zum Beispiel Pasta, und es war immer lecker.
Nach dem Praktikum sind wir gemeinsam zurück zur Wohnanlage gegangen, und gegen 13:00 Uhr war ich wieder zu Hause. Danach hatte ich den Rest des Tages für mich, um die Stadt zu erkunden. Ich habe am Nachmittag auch an einem Hockey-Projekt teilgenommen, bei dem ich kleinen Kindern Hockeyunterricht gegeben habe. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Ich hatte echt viel Spaß, aber da ich 11 Wochen dort war, fingen manche Dinge an, mir ein bisschen langweilig zu werden. Ich liebe die Natur sehr, und obwohl Buenos Aires eine große Stadt mit vielen Parks ist, war es doch anders als das, was ich gewohnt bin. Der Sommer stand vor der Tür, wodurch die Hockeytrainings ausfielen und ich noch mehr Freizeit hatte. In dieser Zeit konnte ich viele schöne Orte besuchen, wie zum Beispiel einen Tagesausflug nach Uruguay oder zu den Wasserfällen.
Alles in allem war es eine tolle Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Wenn ich dem nächsten Praktikanten einen Rat geben müsste, würde ich sagen: Hab keine Angst, neue Dinge auszuprobieren, und stell Fragen, wenn du etwas nicht weißt. Es ist eine tolle Gelegenheit, viel zu lernen – sowohl beruflich als auch persönlich. Mach dir nicht zu viele Gedanken über das Unbekannte, denn du wirst merken, dass du durch diese Erfahrung viel lernst. Außerdem würde ich dir raten, gut auf dich selbst zu achten, vor allem, weil das Praktikum ziemlich intensiv sein kann. Nimm dir Zeit, die Stadt und die Kultur zu erkunden, aber vergiss nicht, dich ab und zu auch zu entspannen und dir Raum zu geben, um wieder zu Kräften zu kommen. Und zu guter Letzt: Arbeite gut mit deinen Kollegen und den Freiwilligen aus der Nachbarschaft zusammen. Zusammenarbeit macht die Erfahrung nicht nur schöner, sondern auch viel effektiver.

