Minne in Costa Rica

Minne in Costa Rica – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Minne

Programm

Praktikum

Land

🇨🇷 Costa Rica

Dauer

20 Wochen

Kurze Biografie

Ich heiße Minne Sekuur, bin 22 Jahre alt und studiere Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Sportmanagement & Unternehmertum an der Fachhochschule Amsterdam. Ich bin im dritten Studienjahr. Neben meinem Studium arbeite ich als Windsurflehrer und bin mit meiner eigenen Bekleidungsmarke „Sweet Tide“ aktiv. Meine größten Leidenschaften sind Boardsportarten wie Surfen, Windsurfen und Wingfoilen, und es gibt mir Energie, Projekte auf die Beine zu stellen, die in einer Community etwas bewirken.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Die Betreuung aus Deutschland war klar, engagiert und flexibel. Ruben hat mir sehr dabei geholfen, meine Forschung zu strukturieren, und hat immer auf praktische Weise mitgedacht. Auch bei Fragen oder Unsicherheiten war schnell Kontakt möglich. Dadurch fühlte ich mich frei, im Ausland Entscheidungen zu treffen, während ich wusste, dass ich im Hintergrund gut unterstützt wurde.

Meine Geschichte

„Das Wertvollste an dieser Erfahrung sind aber immer noch die Menschen in Esparza selbst. Ihre Herzlichkeit, Offenheit und ihr aufrichtiges Engagement machen wirklich den Unterschied aus.“

Minne · Praktikum in Costa Rica

Fünf Monate lang habe ich in Esparza, Costa Rica, bei „El Poder del Deporte“ (Die Kraft des Sports auf Spanisch) gearbeitet. Mein Praktikum bestand aus einer strategischen Untersuchung zu der Frage: Wie können wir das Wohlbefinden der Kinder in Esparza durch Sport verbessern? Gleichzeitig arbeiteten wir als Team am Aufbau eines Fußballvereins, an Sportprogrammen nach der Schule, an der Stärkung der Zusammenarbeit mit Schulen und Sportvereinen sowie an der Koordination von Freiwilligen.

Obwohl ich diese Reise alleine angetreten habe, habe ich mich keinen Moment lang allein gefühlt. Vom ersten Tag an habe ich mich willkommen und als Teil der Gemeinschaft gefühlt. Ich wurde eingeladen, bei Familien zu Hause zu essen, habe die Kultur wirklich kennengelernt und hatte die Gelegenheit, den Alltag in Esparza hautnah mitzuerleben. Indem man neben all den touristischen Aktivitäten auch einfach ins örtliche CrossFit-Studio geht, in Sportvereinen trainiert oder einfach durch das Dorf spaziert, kommt man mit so vielen Menschen in Kontakt. Man wird überall mit offenen Armen empfangen.

Was diese Erfahrung besonders einzigartig machte, war die Dynamik der Freiwilligengruppen. Jede Gruppe war anders und bestand aus Menschen verschiedener Nationalitäten. Das machte es nicht nur lehrreich, sondern auch unglaublich gesellig. Es ist eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und gemeinsam etwas aufzubauen. An den Wochenenden, an denen wir frei hatten, konnte ich mit verschiedenen Freiwilligen fast ganz Costa Rica entdecken. Von tropischen Stränden und Vulkanen bis hin zu Dschungel und Surfspots.

Das Wertvollste an dieser Erfahrung sind aber nach wie vor die Menschen in Esparza selbst. Ihre Herzlichkeit, Offenheit und aufrichtige Verbundenheit machen wirklich den Unterschied aus. Diese menschliche Seite des Projekts, die täglichen Begegnungen, das Vertrauen und das gemeinsame Tragen von Verantwortung – das ist es, was diese Zeit für mich unvergesslich macht.

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Genieße jede Erfahrung, egal ob groß oder klein. Nicht alles läuft so wie zu Hause, und das muss es auch nicht. Gerade die unerwarteten Momente machen dieses Abenteuer so wertvoll. Lass deine Erwartungen los, sei flexibel und lass dich von dem überraschen, was kommt.

Mach einen Ausflug mit Kito, dem ortskundigen Betreuer. Er kennt das Land in- und auswendig und ist immer bereit, dir mit seiner Begeisterung das echte Costa Rica zu zeigen. Von Wasserfällen bis hin zu kleinen Fußballplätzen: Kito lässt dich Orte entdecken, an die du sonst nie kommen würdest.

Trau dich, mit Leuten Kontakt aufzunehmen, auch wenn du sie noch nicht kennst. Auf Gruppenreisen mit anderen Freiwilligen zu reisen, die du noch nicht so gut kennst, ist eine tolle Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und deinen Horizont zu erweitern. Jeder hat eine andere Geschichte, und genau diese Vielfalt macht es so lehrreich.

Versuch außerdem, wirklich Spanisch zu lernen. Auch wenn es nur ein bisschen ist! Das macht einen großen Unterschied. Zeig echtes Interesse an den Menschen und ihrer Kultur. Die Ticos wissen es sehr zu schätzen, wenn du dir Mühe gibst, sie zu verstehen. Du wirst merken, dass sie dich mit offenen Armen empfangen und dich wie einen Teil ihrer Familie behandeln.

Vergiss nicht, warum du hier bist: wegen der Kinder. Sie haben nicht immer ein sicheres oder stabiles Umfeld. Indem du für sie da bist – mit Aufmerksamkeit, Struktur und positiver Einstellung – kannst du vorübergehend etwas bewirken. Diese eine Stunde pro Tag bedeutet einem Kind sehr viel, und dabei lernst du mindestens genauso viel zurück.

Also sei dabei, zeig Eigeninitiative, lebe mit den Leuten statt nur neben ihnen – und vor allem: hab Spaß. Denn das ist eine Erfahrung, die dir für immer in Erinnerung bleiben wird.

Minnes Fotos

Minne in Costa Rica – Die Kraft des Sports
Minne in Costa Rica – Die Kraft des Sports
Minne in Costa Rica – Die Kraft des Sports
Minne in Costa Rica – Die Kraft des Sports

Lies auch: Weitere Erfahrungen in Costa Rica

🇨🇷 Costa Rica

Selbst nach Costa Rica reisen?

Mach dich selbst als Freiwilliger auf den Weg oder mach dort ein Praktikum. Wir kümmern uns um deinen Einsatzort, deine Unterkunft und die Betreuung vor Ort.