Teilnehmer
Maud
Programm
Praktikum
Land
🇱🇨 Saint Lucia
Dauer
10 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin Maud, 17 Jahre alt, und bin im letzten Jahr meiner Ausbildung zur Beraterin für nachhaltige Lebensräume für mein Praktikum nach Saint Lucia gereist.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl, dass mir mein Ansprechpartner gut geholfen hat. Ich fand es ziemlich aufregend, für mein Praktikum nach Saint Lucia zu fahren, deshalb war es echt toll, dass ich vorher ein Online-Gespräch führen konnte. Während dieses Gesprächs bekam ich einen klaren Eindruck von der Organisation in Saint Lucia und davon, was mich dort erwarten würde. Außerdem wurde ich über die verschiedenen Unterkünfte informiert, was mir half, eine Wahl zu treffen, die zu mir passte.
Nicht nur vor meinem Praktikum hatte ich einen guten Kontakt zu der Betreuung aus Deutschland, sondern auch während meines Aufenthalts konnte ich mich jederzeit an sie wenden. Wenn ich Fragen hatte oder mir bei etwas unsicher war, bekam ich schnell eine Antwort.
Nach meinem Praktikum hat man sich auch noch bei mir gemeldet, um zu fragen, wie ich die Erfahrung empfunden habe. Das fand ich echt toll, weil es gezeigt hat, dass sie sich wirklich dafür interessieren, wie man es erlebt.
Meine Geschichte
„Dieses Praktikum auf Saint Lucia hat mich enorm weitergebracht, sowohl beruflich als auch persönlich.“
Maud · Praktikum in Saint Lucia
Am 19. Juni begann mein Abenteuer: mein Auslandspraktikum auf Saint Lucia bei „Die Kraft des Sports“. Mit einer gesunden Portion Aufregung verabschiedete ich mich von meiner Familie und meinen Freunden. Über London reiste ich nach Saint Lucia, wo ich zusammen mit drei anderen deutsche Praktikantinnen ankam. Vom ersten Moment an fühlte sich alles ganz besonders an: die Wärme, die beeindruckende Natur und die einzigartige Kultur. Die Fahrt zu unserer Unterkunft durch die Berge, mit Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Die ersten Tage waren vor allem eine Zeit des Eingewöhnens: an das Leben auf einer tropischen Insel, das Zusammenleben mit anderen Praktikantinnen, die lokale Kultur und die Arbeit komplett auf Englisch. Auch wenn es manchmal eine Herausforderung war, selbst Verantwortung zu übernehmen und die Planung flexibel auszulegen, merkte ich, dass ich jeden Tag mehr Selbstvertrauen gewann und besser mit unerwarteten Situationen umgehen konnte.
Während meines Praktikums habe ich verschiedene Aufgaben übernommen:
Kinder mit Behinderung bei Aunty Pinky’s: Ich habe Sportstunden zu kreativen Themen wie Fantasiewelten gegeben und dabei Spiele entwickelt, die Spaß und Bewegung verbanden. Es war etwas ganz Besonderes zu sehen, wie begeistert die Kinder mitmachten, wie sie lernten, zusammenzuarbeiten, und wie schnell sie Vertrauen zu mir aufbauten.
Schwimmunterricht bei Sharks und SeaJays: Ich habe verschiedene Altersgruppen unterrichtet, von Anfängern bis hin zu Kindern, die bereits fortgeschrittene Techniken lernten. Das fand ich anfangs ziemlich aufregend, weil das Niveau höher war, als ich erwartet hatte. Ich habe beobachtet und die Anweisungen der Trainer befolgt, bekam aber auch die Verantwortung, einzelne Kinder zu betreuen und ihnen Techniken wie Beinschläge, sich über Wasser halten und Brustschwimmen beizubringen. Das erforderte nicht nur Wissen, sondern auch Geduld und klare Kommunikation auf Englisch.
Sommercamps (Swimcamp & La Clery Multi Sport Camp): Bei diesen Camps habe ich Schwimmunterricht im Meer gegeben und Betreuer für Sport- und Spielaktivitäten für größere Gruppen von Kindern gewesen. Das erforderte einen guten Überblick, Flexibilität und kreative Lösungen, damit alle aktiv und sicher mitmachen konnten.
Es gibt noch viel mehr Aktivitäten, aber das waren meine Top 3, bei denen ich dabei sein durfte.
Neben dem Praktikum hatten wir freitags und sonntags frei. Wir konnten dann an Aktivitäten teilnehmen, die von der Organisation organisiert wurden, oder unser eigenes Ding machen. So haben wir die Insel erkundet, sind an den Strand gegangen, haben an der Poolbar Billard gespielt, Straßenfeste besucht und lokale Feste wie den Karneval genossen. Außerdem haben wir abenteuerliche Aktivitäten wie Seilrutschen und Quadfahren unternommen, was das Erlebnis noch unvergesslicher gemacht hat.
Dieses Praktikum auf Saint Lucia hat mich enorm weitergebracht, sowohl beruflich als auch persönlich. Ich habe gelernt, selbstbewusst die Führung zu übernehmen, kreative Lösungen zu finden und klar mit Kindern und Kollegen zu kommunizieren – sowohl auf Englisch als auch auf Niederländisch. Indem ich ganz allein ins Ausland gegangen bin, habe ich meine Komfortzone verlassen, meine eigene Widerstandsfähigkeit entdeckt und wertvolle neue Freundschaften mit anderen Praktikantinnen und einheimischen Kindern geschlossen. Jeder Tag brachte neue Herausforderungen mit sich, aber gerade dadurch habe ich viel über das Unterrichten, die Zusammenarbeit und den Umgang mit unerwarteten Situationen gelernt. Diese Erfahrung hat mir nicht nur neue Fähigkeiten vermittelt, sondern vor allem auch unvergessliche Erinnerungen beschert!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Hab keine Angst, alleine hinzugehen – das ist wirklich nicht nötig. Es gibt immer andere Praktikantinnen, die dich unterstützen, und gemeinsam schafft ihr unvergessliche Erinnerungen, die dir niemand jemals nehmen kann.

