Julia in Südafrika

Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Julia

Programm

Praktikum

Land

🇿🇦 Südafrika

Dauer

7,5 Wochen

Kurze Biografie

Hallo, ich heiße Julia und bin 19 Jahre alt. Ich besuche das CIOS in Haarlem. Im Rahmen meines Studiums durfte ich ein 7,5-wöchiges Praktikum in Südafrika machen. Davon habe ich schon sehr lange geträumt: etwas für die Welt zu bewirken und andere Kulturen zu entdecken.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Ich war sehr zufrieden. Du hast mehrere Telefonate mit Ruben, in denen er dir nicht nur erklärt, was dich erwartet, sondern auch, was du vor deiner Abreise regeln musst. Das ist echt super. Nicht nur, was dich erwartet, sondern auch eine Packliste und Dinge, die du nicht vergessen darfst, und er hilft dir bei deinen Fragen. So gehst du gut vorbereitet auf die Reise.

Meine Geschichte

„Die Menschen in Südafrika haben meine Sicht auf das Leben wirklich verändert. Auf eine ganz wundervolle Art und Weise, die ich nie vergessen werde.“

Julia · Praktikum in Südafrika

Meine Reise begann mit jeder Menge Nervosität. Ich flog zum ersten Mal ganz allein und war bisher nur einmal in meinem Leben geflogen, als ich 8 war – und zwar auch gleich außerhalb Europas. Das fand ich unglaublich aufregend, aber es hat sich alles gelohnt. Was mich erwartete, war noch besser, als ich es mir seit Jahren erträumt hatte.

Da kam ich also in Port Elisabeth an, einem winzigen Flughafen. Dort warteten drei nette Mädels auf mich, die Koordinatorinnen. Es ist so seltsam, jetzt zu begreifen, dass das damals drei unbekannte Gesichter waren und heute ganz besondere Menschen, die ich nie wieder vergessen werde.

Als ich beim Haus ankam, warteten schon alle Freiwilligen auf mich – es war nämlich richtig warm und alle genossen das schöne Wetter am Pool. Die ersten paar Stunden waren schon richtig gemütlich – alle waren so offen und haben mich ganz herzlich aufgenommen. Das war echt schön. Ein paar Stunden später kam eine ganze Gruppe an, das war ziemlich überwältigend. Letztendlich war das zwar viel, hat aber auch Spaß gemacht.

Die ersten Tage waren echt gewöhnungsbedürftig: die Hitze, die andere Kultur und so viele Menschen. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Sobald wir die Kinder unterrichten durften. Das war die größte Ehre meines Lebens. Für andere etwas zu bedeuten – davon habe ich schon so lange geträumt –, meine Komfortzone zu verlassen und dann stehst du wirklich da. Es hat mir so viel Spaß gemacht, all die Kinder zu unterrichten – sie kommen auf dich zugerannt, umarmen dich und fragen nach deinem Namen. Etwas, das wir hier nicht kennen und das wirklich unbeschreiblich ist.

Die Menschen in Südafrika haben meine Sicht auf das Leben wirklich verändert. Auf eine ganz schöne Art und Weise, die ich nie vergessen werde. Sie sind so lieb und fürsorglich – davon können wir in Europa noch viel lernen. Überall wird man gefragt, wie es einem geht. Sogar im Supermarkt.

Ich habe selbst schon viele verschiedene Kurse gegeben. Du kannst selbst entscheiden, was dir Spaß macht, und die schauen dann, ob sie das für dich organisieren können. In meinem Fall sah meine Woche folgendermaßen aus: Montags habe ich Schwimmen unterrichtet, dienstags Tanz, mittwochs Kinderbetreuung, donnerstags Tanz und freitags Unterricht. Mir hat die Abwechslung sehr gut gefallen; später habe ich mittwochs und manchmal auch donnerstags noch Hockey unterrichtet. Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, jeden Tag Fußball zu unterrichten, wenn dir das besser passt. Das finde ich so toll: Sie haben dir wirklich dabei geholfen, herauszufinden, was dir Spaß macht, und wenn es dir nicht gefallen hat oder nicht geklappt hat, konntest du jederzeit wechseln. Die Koordinatoren sind so nett und helfen dir wirklich dabei, eine schöne Zeit zu haben.

Ich durfte so viele tolle und liebe Menschen kennenlernen, und dafür bin ich für immer dankbar. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden. Ich durfte die schönsten Abenteuer erleben: Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Safari, Surfen, ein Rugby-Spiel oder den Sonntags-Laufclub, den wir gemeinsam ins Leben gerufen haben. Jeder Tag war ein neues Abenteuer, ein neuer Einsatz, neue Geschichten von Kindern oder lustige Momente – und die Nachmittage voller Spaß und unerwarteter Momente bis hin zu den Abenden, an denen wir ausgegangen sind. Ich hatte die Zeit meines Lebens und würde es sofort wieder so machen. Das ist etwas, das ich jedem gönne – so einen besonderen Ort und einen schönen Ort, um etwas zu bewirken, nicht nur bei den Kindern dort, sondern auch bei dir selbst. Ich würde es wirklich jedem empfehlen, wenn du die Chance dazu hast.

Ich habe die Momente immer so sehr genossen, in denen die Kinder mir ihre Sprache beigebracht haben. Ich habe ein bisschen Afrikaans gelernt, das dem Deutsche sehr ähnlich ist. Und Xhosa – das ist wirklich eine schwierige Sprache, aber sehr schön. Enkosi Südafrika, Hamba kakuhle!!

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Sei du selbst, genieße jeden Moment und mach einfach alles!!! Genieße, lerne und lebe!!

Julias Fotos

Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports
Julia in Südafrika – Die Kraft des Sports

Lies auch: Weitere Erfahrungen in Südafrika

🇿🇦 Südafrika

Selbst nach Südafrika reisen?

Mach dich selbst als Freiwilliger auf den Weg oder mach dort ein Praktikum. Wir kümmern uns um deinen Einsatzort, deine Unterkunft und die Betreuung vor Ort.