Teilnehmer
Alexandra
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇨🇷 Costa Rica
Dauer
6 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Alexandra und bin 27 Jahre alt. Ich habe 5 Jahre lang als Buchhalterin gearbeitet und war bereit für einen neuen Job. Ich hatte schon seit einiger Zeit den Wunsch, für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Aus diesem Grund hatte ich mir überlegt, erst einmal Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten, bevor ich mich auf die Suche nach einem neuen Job machen würde. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich bin sehr zufrieden mit der Betreuung aus Deutschland. Nach einem Kennenlerngespräch mit Ruben hatte ich mich ziemlich schnell für das Projekt entschieden. Danach hat Ruben zügig dafür gesorgt, dass ich auch vermittelt wurde, und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht. Ruben war über WhatsApp immer gut erreichbar.
Meine Geschichte
„Ich hatte eine fantastische Zeit, eine unvergessliche Erfahrung. Pura Vida!“
Alexandra · Freiwilligenarbeit in Costa Rica
Im Juni 2022 bin ich nach Costa Rica gereist, um dort sechs Wochen lang Freiwilligenarbeit zu leisten. Ich wurde am Flughafen abgeholt und zum Freiwilligenhaus in Esparza gebracht. In diesem Haus wohnte ich zusammen mit meist etwa 12 Freiwilligen, zu Spitzenzeiten sogar mit 20. Es war immer sehr gemütlich, wir haben Spiele gespielt, gemeinsam Filme geschaut und sind in die Kneipe gegangen. Wenn du mal keine Lust hattest, mitzumachen, konntest du dich in die Lounge zurückziehen, wo du zum Beispiel in Ruhe ein Buch lesen konntest.
Andy (der Projektkoordinator) wohnt in einer Wohnung über dem Haus und kocht jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Er kommt aus Großbritannien und kocht neben einigen traditionellen Gerichten aus Costa Rica auch Pasta, Pizza oder Hamburger. Er hat eine Frau angestellt, die jeden Tag zum Putzen kommt, und wenn du krank bist, bringt sie dir eine Tasse Tee mit Honig. Das sind wirklich nette Leute, und sie tun alles, damit du eine möglichst schöne Erfahrung hast.
Das Projekt, für das ich mich angemeldet hatte, war Fußballtraining zu geben. Allerdings kam dieses Projekt nach Corona nicht mehr zustande. Aus diesem Grund habe ich den Sportunterricht und Englisch-Unterricht für Grund- und Sekundarschüler unterrichtet. Außerdem habe ich während der Schulferien (die im Juli zwei Wochen dauern) bei Bauarbeiten mitgeholfen. Beide Projekte haben mir sehr gut gefallen.
Freitags hatten wir immer frei, damit wir mit den Freiwilligen einen Wochenendausflug machen konnten. Costa Rica ist ein sehr schönes Land mit einer wunderschönen Natur. Ich habe viele Tiere gesehen, zum Beispiel Krokodile, Tukane, Faultiere, Schildkröten und Waschbären. Außerdem ist Costa Rica als Land bekannt, in dem man gut surfen kann.
Die Menschen in Costa Rica sind sehr freundlich, und in den Touristenorten sprechen sie gut Englisch. Die Kultur ist entspannt, mit Plänen und Zeit nehmen sie es nicht so genau. Das Motto der Ticos (Costa-Ricaner) lautet „Pura Vida“, was bedeutet, dass man in allem das Positive sehen soll.
Ich hatte eine fantastische Zeit, eine unvergessliche Erfahrung. Pura Vida!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Lass dich einfach treiben! Mach dir keine Sorgen, wenn der Bus eine halbe Stunde zu spät ist oder wenn du in der Schule ankommst und noch keine Kinder da sind. Setz dich einfach in die Sonne und genieße es, dass du in Costa Rica bist und nichts tun musst. Ich würde dir empfehlen, Spanischunterricht zu nehmen, damit du dich auch mit den Kindern in der Schule verständigen kannst. Außerdem solltest du prüfen, ob du in der Regenzeit ankommst. In der Regenzeit fängt es jeden Tag gegen 14 Uhr an zu regnen. Vergiss nicht, deinen Regenschirm und deine Regenjacke mitzunehmen. Und vor allem: Genieß es!

