Teilnehmer
Jur
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇬🇭 Ghana
Dauer
9 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin Jur und 23 Jahre alt. Ich habe im vergangenen Februar mein Studium im Bereich Immobilien und Maklerwesen abgeschlossen. Danach habe ich mir ein halbes Auszeitjahr gegönnt, in dem ich neun Wochen in Ghana verbracht habe. Mein größtes Hobby ist Fußball, und das konnte ich während meiner Zeit in Ghana super mit meinem Aufenthalt verbinden.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung in Deutschland war super. Es war toll, dass ich vorher ein paar Orientierungsgespräche hatte, wodurch ich mir ein gutes Bild davon machen konnte, was mich erwarten würde.
Meine Geschichte
„Alles in allem hatte ich eine wirklich tolle Zeit und würde jedem empfehlen, dieses Abenteuer zu wagen!“
Jur · Freiwilligenarbeit in Ghana
Im März bin ich nach Ghana geflogen, um dort Fußballtraining zu geben. Ich bin ohne allzu große Erwartungen hingefahren und habe alles einfach auf mich zukommen lassen.
Als ich in Accra ankam, wurde ich von jemandem aus der Organisation und einer anderen Freiwilligen abgeholt. In der ersten Woche ging es vor allem darum, die andere Kultur kennenzulernen, und ich habe sogar mit anderen Freiwilligen einen kleinen Ausflug nach Kumasi (der zweitgrößten Stadt Ghanas) gemacht. Es war schön, dass man sich am Anfang in Ruhe an die neue Kultur gewöhnen und alle besser kennenlernen konnte.
Ab der zweiten Woche habe ich angefangen, Fußballtraining zu geben. Ich habe talentierte ghanaische Jugendliche trainiert. Die Fußballakademie befand sich in einem kleinen Dorf namens „Kibi“. Kibi war eine ganz andere Erfahrung als die Hauptstadt Accra. Während Accra sehr geschäftig, lebhaft und manchmal auch etwas chaotisch sein kann, war Kibi ein sehr ruhiges Dorf inmitten wunderschöner Natur. Letztendlich bin ich zwei Wochen in Kibi geblieben, wobei ich viel auf dem Platz stand, um Training zu geben.
Nach diesen zwei Wochen sind wir zurück nach Accra gefahren, um dort Fußballspiele und Turniere zu bestreiten. Ich habe auch zusammen mit den Jungs aus der Fußballakademie und anderen Freiwilligen in einer Unterkunft gewohnt. Die Wochen in Accra vergingen wie im Flug. In Accra selbst gibt es viel zu erleben, deshalb bin ich abends auch regelmäßig mit anderen Freiwilligen ausgegangen.
In den letzten zwei Wochen meines Abenteuers in Ghana hatte ich Zeit zum Reisen. Dabei war ich eine Woche lang bei einer anderen Fußballstiftung in Swedru (einer Kleinstadt, die drei Stunden von Accra entfernt liegt) und habe eine Woche lang an einer Schule in Cape Coast unterrichtet.
Alles in allem hatte ich eine wirklich tolle Zeit und würde jedem empfehlen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Beginne rechtzeitig mit der Beantragung deines Visums. Die Botschaft kann manchmal etwas unklar sein, also fang rechtzeitig damit an!

