Margriet in Südafrika

Name
Margriet

Wie lange war dein Praktikum?
12 Wochen

Kurze Biografie

Mein Name ist Margriet Tip, ich wohne in Drenthe und bin 25 Jahre alt. Als ich für ein 3-monatiges Praktikum nach Südafrika gereist bin, war ich im dritten Jahr des Studiengangs Leisure & Events Management an der NHL Stenden Hogeschool in Leeuwarden. Das Praktikum war Teil des Minors Sport and Adventure Tourism.

 

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in den Niederlanden?

Ja, die Betreuung war gut. Sowohl vor dem Praktikum als auch währenddessen und danach gab es ausreichend Kontakt mit Ruben. Bei Fragen wurde schnell reagiert, und die Informationen waren klar.

Meine Geschichte

Mein Praktikum bei United Through Sport in Südafrika war ein einziges großes Abenteuer, das ich um nichts in der Welt hätte missen wollen. Die 3 Monate sind wie im Flug vergangen.
 
Die Betreuung, die ich von United Through Sport bekommen habe (sowohl aus den Niederlanden als auch in Südafrika), war immer gut, sodass ich gut vorbereitet auf die Reise gegangen bin und auf keine Probleme gestoßen bin. Zusammen mit etwa 15 anderen Gleichaltrigen aus der ganzen Welt verbrachte ich meine Zeit bei UTS. Weil man eigentlich in jedem Moment des Tages zusammen ist, von morgens früh bis abends spät, baut man enge Freundschaften auf und tauscht sich viel aus.
 
Am meisten beeindruckt haben mich die Kinder, die ich 4 Tage in der Woche an verschiedenen Schulen in den Townships gecoacht habe. Die Kinder sind, obwohl sie in Armut leben und nichts haben, unglaublich fröhlich und beschweren sich nie. Sie sind so dankbar und begeistert von den Sportstunden, die United Through Sport ermöglicht. Jedes Mal, wenn wir mit dem Bus an einer Schule ankamen, standen die Kinder schon springend und tanzend hinter den Zäunen und warteten auf uns. Weil ich 3 Monate lang jede Woche dieselben Kinder gecoacht habe, habe ich auch wirklich eine Bindung aufgebaut, was es besonders macht. United Through Sport macht wirklich einen Unterschied für diese Kinder, und ich bin froh, dass ich Teil davon sein durfte.
 
Weil ich ein Praktikum gemacht habe und also keine Freiwillige war, habe ich auch einen Tag pro Woche im Büro gearbeitet. An diesem Tag habe ich an der Organisation des Holiday Camp gearbeitet und bei anderen kleineren Projekten geholfen. Das Holiday Camp wird von United Through Sport zu Beginn der Schulferien im Township organisiert. Für die Kinder ist es der Abschluss des Coachingprogramms und zugleich ein fröhlicher Start in die Ferien. Kinder in Südafrika sind froh, dass sie zur Schule gehen dürfen, weil es eine Flucht aus dem Alltag in Armut ist, in dem sie oft vernachlässigt werden. Ferien sind deshalb nicht wie bei uns eine Zeit, auf die man sich freut, sondern eine Zeit, in der es für die Kinder eigentlich nichts gibt.
 
Neben der Arbeit in den Townships gab es auch genug Zeit, das schöne Südafrika zu entdecken. Zusammen mit anderen Praktikanten/Freiwilligen haben wir an Ostern ein Auto gemietet und sind ein langes Wochenende nach Kapstadt gefahren; unterwegs haben wir an schönen Orten entlang der bekannten Garden Route angehalten. Außerdem waren wir oft für kürzere Wochenenden unterwegs, unter anderem in East London und Amatole/Hogsback. Der Aufenthalt in Amatole war einer der besondersten. Zusammen mit 4 anderen wohnte ich in einer sogenannten „Mudhut“ mitten auf dem südafrikanischen Land, wo wir mit Einheimischen in einem „Pub“ (einer Hütte) anstießen, auf traditionelle Weise Brot backten und ein paar Wörter Xhosa lernten. Unter der Woche gab es auch genug Zeit zur Entspannung, und wir gingen jeden Dienstagabend in die Karaokebar in Port Elizabeth, was sehr gesellig war.