Name
Monica
Wie lange war dein Praktikum?
5 Wochen
Kurze Biografie
Mein Name ist Monica und ich bin 19 Jahre alt. Ich spiele Handball in Amsterdam und bin im letzten Jahr meiner Ausbildung zur Sport- und Bewegungskoordinatorin in Amersfoort. Nebenbei arbeite ich in einem Fitnessstudio als Sportbetreuerin. Reisen fand ich schon immer sehr schön und interessant. Ich wusste, dass an meiner Schule jedes Jahr vier Schüler aus dem 4. Jahr für ein Praktikum in Südafrika ausgewählt werden konnten.
Diese Zusammenarbeit mit der betreffenden Organisation wurde ab diesem Schuljahr leider nicht fortgesetzt. Trotzdem wollte ich gern so ein Praktikum in Südafrika machen, deshalb habe ich aus eigener Initiative nach einer Organisation gesucht. Am Ende bin ich bei De Kracht van Sport | United Through Sport gelandet, auch weil das das günstigste Praktikum war. Ich habe Kontakt mit Ruben aufgenommen und so gemeinsam mit der Schule einen Praktikumsplan erstellt.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in den Niederlanden?
Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung aus den Niederlanden. Zuerst hatte ich ein Treffen mit Ruben von De Kracht van Sport, bei dem er genau erklärte, was die Stiftung United Through Sport in Südafrika macht. Dabei konnte ich alle meine Fragen loswerden, und er konnte mir bei meinem Praktikumsplan helfen. Außerdem hatte ich seine Telefonnummer, unter der ich ihn erreichen konnte, wenn ich weitere Fragen hatte. Er antwortete immer schnell, sodass ich mich immer besser auf meine Reise nach Südafrika vorbereiten konnte.
Meine Geschichte
Da ging es also los. 5 Wochen ganz allein nach Südafrika. Am Anfang war es schon etwas aufregend, weil ich allein ans andere Ende der Welt reiste. Aber sobald ich in der Unterkunft von United Through Sport angekommen war, bekam ich sofort die Betreuung, die ich brauchte. Es wurde auch alles erklärt: wie alles funktioniert und was der Plan für die kommenden Wochen ist.
Weil sich alle (die anderen Praktikanten und Freiwilligen) noch nicht kannten, wurden am Wochenende Kooperationsspiele gemacht, um sich besser kennenzulernen. Das war sehr schön und interessant, und ich fühlte mich sofort am richtigen Platz. Am Wochenende wurde außerdem besprochen, wie wir an den Schulen unterrichten und wie wir das angehen. Wir bekamen auch eine Tour durch P.E. und all seine Viertel, bei der wir ein Bild davon bekamen, wie die benachteiligten Viertel aussehen, in denen wir auch unterrichten würden. Das war schon ein großer Unterschied auf nur wenigen Metern.
Weil ich schon Erfahrung im Unterrichten hatte, fiel mir der Start etwas leichter als den anderen. Es war schon etwas anders, weil diese Kinder eine andere Sprache sprachen und man auf Englisch unterrichten musste, aber daran gewöhnt man sich am Ende ziemlich schnell. Die Kinder sind auch sehr interessiert an dir, weil du aus einem anderen Land kommst und das für sie besonders ist. Sie fassen deine Haare an, geben dir ein High-five und stellen dir aus Interesse Fragen. Das war ein ziemlich schönes Gefühl, zu merken, dass auch sie Interesse an dir haben.
Die Kinder sind sehr dankbar, dass du sie unterrichtest. Das eine Kind ist dabei etwas schwieriger als das andere, aber das hat man natürlich immer. Ich habe Fußball, Basketball, Hockey und Rugby unterrichtet. An den Wochenenden machten wir Ausflüge, wie Safari, Shark Diving, Skydiving und Strände in der Umgebung. Das war sehr schön, und die Beziehungen zum Team und den anderen Freiwilligen werden dadurch auch stärker. Außerdem macht es Spaß, Punkte von der Bucketlist abzuhaken und mehr von der Kultur zu sehen ;). Insgesamt fand ich die Atmosphäre super entspannt und es war ein unglaublich schönes und lehrreiches Praktikum. Ich habe diese 5 Wochen sehr genossen, und es ist sicher einer der Höhepunkte meines Lebens.