Teilnehmer
Demi
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇿🇦 Südafrika
Dauer
4 Wochen
Kurze Biografie
Hallo, ich heiße Demi Wulms und bin 20 Jahre alt. Ich habe mein HAVO-Abschlusszeugnis und bin gerade auf der Suche nach einem Studiengang, der zu mir passt. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball und verbringe viel Zeit mit meinen Freundinnen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung in Deutschland. Ruben hat mich gut vorbereitet und war immer erreichbar, wenn etwas war oder wenn man eine Frage hatte.
Meine Geschichte
„Es war kein leichter Abschied von so einer tollen, eingeschworenen Gruppe und so einem schönen Abenteuer, aber ich werde euch alle bestimmt wieder sehen! Danke, UTS!!“
Demi · Freiwilligenarbeit in Südafrika
Zunächst einmal war es eine unvergessliche Reise, die ich jedem empfehlen würde, wenn du die Gelegenheit dazu hast. Leider begann meine Reise in den ersten paar Tagen mit ganz viel Heimweh, was ich vorher nicht erwartet hatte (was aber im Nachhinein natürlich völlig normal ist). Jedes Mal, wenn ich Zeit hatte, habe ich mit den Daheimgebliebenen gechattet und mir sogar Flüge nach Hause angesehen.
Ab dem zweiten Tag war das eigentlich komplett verschwunden – wir hatten eine super nette Gruppe, mit der wir uns auch sehr gut verstanden haben. In den ersten vier Tagen hatten wir eine Einführungsphase (zum Beispiel Erklärungen zu HIV, eine Tour durch Port Elizabeth, Spiele im Garten, die man gut in den eigenen Coaching-Sitzungen nutzen kann, Aufklärung, Kennenlernspiele usw.). Am Mittwoch begannen die Schulaktivitäten und wir konnten endlich loslegen. Mir hat der erste Tag mit den Kindern sofort richtig gut gefallen – sie waren sehr begeistert und verspielt, aber man merkte auch sofort, dass sie sehr viel Aufmerksamkeit brauchen. In den vier Wochen, die ich dort war, habe ich vier Tage lang Training gegeben und einen Tag pro Woche Kinderbetreuung übernommen.
Am ersten Wochenende haben wir gleich einen Bungee-Sprung gemacht und sind danach weiter zu einer Elefantenauffangstation gefahren. Das war einer meiner Lieblings-Tage. Erst ein Adrenalinkick und danach schön zur Ruhe kommen bei den Elefanten, die wir sogar füttern durften. An diesem Montag war mein erster Tag in der Kinderbetreuung. Wir wussten nicht genau, was uns erwarten würde, aber als wir ankamen, hatten wir sofort die halbe Schule für uns. Das war zunächst ganz schön anstrengend und eine Umstellung, aber dennoch einer der schönsten Tage mit den Kindern. Die Kinderbetreuung war eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, weil die Kinder dort so begeistert waren und ich wirklich das Gefühl hatte, dass wir an dieser Schule etwas bewirken konnten.
Im Großen und Ganzen habe ich nur Fußball trainiert und ganz selten mal Rugby. An den meisten Trainingstagen bist du zu vier Schulen gegangen und warst gegen halb drei fertig; danach hattest du Freizeit, um zum Beispiel an den Strand zu gehen, ins Einkaufszentrum oder am Pool zu liegen. Auch die Abende waren immer vollgepackt. Montags hatten wir einen Spieleabend (zum Beispiel Padel, Beer Pong, Talentwettbewerb), jeden Dienstagabend gingen wir in eine Karaoke-Bar namens Barneys, jeden Mittwochabend spielten wir 5-a-side-Fußball, Donnerstagabend war meistens ein Abend im Beeryard und am Wochenende konnte man dann machen, was man wollte. Es gab auf jeden Fall genug zu tun und die Tage waren gut ausgefüllt.
Am zweiten Wochenende sind wir Fallschirmspringen gegangen – was ich persönlich für eines der coolsten Erlebnisse halte, die ich je hatte. Am dritten Wochenende sind wir nach Jeffreys Bay gefahren, einem kleinen Surferdorf, das etwa eine Stunde von Port Elizabeth entfernt liegt. Dort haben wir Sandboarding gemacht, abends eine richtig coole Neon-Party gefeiert und am nächsten Tag sind wir surfen gegangen.
Dann war es leider schon wieder Zeit, zurückzufahren. Am letzten Wochenende, das ich dort war, haben wir eine große Safari gemacht, was wirklich der Höhepunkt meiner Reise war. Wir waren einmal am Nachmittag dort, haben dort herrlich gegessen, sind abends noch einmal auf Safari gegangen und wurden danach zu unserer Unterkunft gebracht. Wir haben mit allen Mädels mitten im Safari-Gebiet in total süßen Hütten geschlafen, wo wir einen tollen Abschluss hatten. Am Morgen stand noch unsere letzte Safari auf dem Programm und wir sind irgendwo frühstücken gegangen. Dann sind wir zurück zur Unterkunft von United Through Sport gefahren, wo ich meine Koffer gepackt und mich von allen verabschieden musste. Es war kein leichter Abschied von so einer tollen, eingeschworenen Gruppe und so einem schönen Abenteuer, aber ich werde euch auf jeden Fall alle wiedersehen! Danke, UTS!!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Wenn du Heimweh hast, sprich darüber, damit man dir helfen kann. Und vertrau darauf, dass es wieder vorbeigeht und du die beste Zeit deines Lebens haben wirst.

