Maxime in Argentinien

Maxime in Argentinien – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Maxime

Programm

Praktikum

Land

🇦🇷 Argentinien

Dauer

7 Wochen

Kurze Biografie

Ich bin Maxime, 20 Jahre alt, komme aus einem kleinen Dorf in Limburg und studiere Verwaltungswissenschaften und öffentliches Management

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Die Betreuung aus Deutschland war gut, sie waren gut erreichbar und hielten auch während der Freiwilligenarbeit guten Kontakt. Außerdem hast du im Vorfeld alle notwendigen Informationen erhalten, sodass du gut auf die Reise vorbereitet warst.

Meine Geschichte

„Die wichtigste Lektion, die ich vor allem gelernt habe, ist, dass ich dankbar sein muss für meine Herkunft – die Kinder in den benachteiligten Stadtvierteln haben mich sehr beeindruckt.“

Maxime · Praktikum in Argentinien

Am Anfang war ich ziemlich aufgeregt. Das war für mich das erste Mal, dass ich ganz allein außerhalb Europas verreist bin. Ich hatte das Gefühl, gut vorbereitet zu sein, und stieg voller Selbstvertrauen ins Flugzeug. Als ich dann in Argentinien ankam, wurde ich im Hostel herzlich empfangen und hatte schon bald Kontakt zu anderen Leuten im Hostel geknüpft. Am nächsten Tag hatte ich gleich ein Einführungsgespräch mit meinem Praktikumsbetreuer und bekam sofort alles Nötige für die kommenden 7 Wochen (zum Beispiel eine Buskarte und eine SIM-Karte). Noch am selben Abend hatte ich gleich mein erstes Projekt, das Hockey-Projekt, und mir wurde ziemlich schnell klar, dass sich die spanische Sprache in Argentinien von der in Spanien unterscheidet. Im Nachhinein hätte ich zu Hause mehr Argentinisch-Spanisch üben sollen, denn während der Projekte war es manchmal schwierig, mit den Kindern zu kommunizieren.

Nach ein paar Wochen konnte ich schon mehr Gespräche mit Kindern führen und auch selbstständig Sportstunden geben. Außerdem musste ich mich daran gewöhnen, dass in Argentinien alles etwas langsamer läuft – in Deutschland spüre ich oft großen Leistungsdruck. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte ich das etwas loslassen; ich habe versucht, mehr im Hier und Jetzt zu leben, anstatt auf die richtigen Momente zu warten. Das hat dazu geführt, dass ich die Momente, in denen ich allein war, mehr genießen konnte und dadurch auch selbstständiger war. Ich habe mehr losgelassen, um einfach Spaß mit den Leuten um mich herum zu haben, aber ich habe auch viele Dinge ganz allein gemacht und das unglaublich genossen.

Die wichtigste Lektion, die ich vor allem gelernt habe, ist, dass ich dankbar sein muss für meine Herkunft – die Kinder in den benachteiligten Stadtvierteln haben mich zutiefst beeindruckt. Das hat mir klargemacht, dass ich kein Recht habe, mich zu beschweren, und dass ich mich glücklich schätzen kann, in einem wohlhabenden Land geboren zu sein. Diese Kinder werden schon in jungen Jahren mit Kriminalität und Vernachlässigung konfrontiert, obwohl sie in diesem Alter eigentlich ein unbeschwertes Leben führen sollten.

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Es klingt zwar total klischeehaft, aber mach diese Reise (alleine)! Du triffst wunderbare Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben, wirst selbstständiger, lernst eine neue Kultur kennen und spürst schließlich jede Menge Freiheit!

Maximes Fotos

Maxime in Argentinien – Die Kraft des Sports
Maxime in Argentinien – Die Kraft des Sports

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🇦🇷 Argentinien

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