Teilnehmer
Andreas
Programm
Praktikum
Land
🇦🇷 Argentinien
Dauer
6 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin 23 Jahre alt und studiere gerade im dritten Jahr Sozialwissenschaften an der Fachhochschule. Außerdem arbeite ich schon seit 4 Jahren in der Gastronomie als Barkeeper/Gastgeber, mache Krafttraining, spiele Klavier und gehe gerne auf Partys.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich war sehr zufrieden mit der Betreuung in Deutschland – es war alles klar, wie es ablaufen würde. Außerdem konnte ich alle meine Fragen stellen und es wurde alles für mich geregelt, das hat mir eine Menge Arbeit erspart! Mehr hätte ich mir von „Die Kraft des Sports“ nicht wünschen können.
Meine Geschichte
„Jetzt, wo ich wieder da bin, bin ich mir sicher, dass diese Erfahrung mich verändert hat. Ich bin selbstständiger geworden, offener für andere Kulturen und habe gelernt, meine Komfortzone zu verlassen. Vor allem aber habe ich gesehen, wie Sport Menschen verbinden und positive Veränderungen bewirken kann. Ich würde es sofort wieder tun.“
Andreas · Praktikum in Argentinien
Als ich nach Buenos Aires aufbrach, um bei „Die Kraft des Sports“ ehrenamtlich zu arbeiten, wusste ich, dass es eine besondere Erfahrung werden würde, aber ich hätte nie gedacht, dass es mich so sehr verändern würde. Meine Aufgabe war es, Jugendliche aus benachteiligten Stadtvierteln bei Fußballtrainings und anderen Mannschaftssportarten zu betreuen. Für diese Jugendlichen war Sport mehr als nur ein Hobby; er gab ihnen Struktur, Selbstvertrauen und eine Möglichkeit, ihre Sorgen für eine Weile zu vergessen.
Am Anfang war es schon etwas gewöhnungsbedürftig. Die Stadt war geschäftig und lebhaft, die Sprache stellte manchmal eine Herausforderung dar und alles kam mir neu vor. Aber schon bald merkte ich, dass Sport eine universelle Sprache ist. Die Jugendlichen waren begeistert und offen dafür, mit uns Sport zu treiben.
Was diese Erfahrung noch besonderer machte, waren die Menschen, die ich dort traf. Die anderen Freiwilligen kamen aus verschiedenen Ländern, und schon bald entwickelten wir eine enge Bindung zueinander. Wir arbeiteten zusammen, erkundeten aber auch gemeinsam die Stadt. Wir probierten die argentinische Küche, besuchten lokale Veranstaltungen und lernten aus den Erfahrungen der anderen in ihren Heimatländern, wobei wir auch kulturelle Unterschiede kennenlernten. Diese Verbindungen haben meine Zeit in Buenos Aires besonders schön gemacht.
Auch die Zusammenarbeit mit EPDP (El Poder del Deporte – „Die Kraft des Sports“ auf Spanisch) war sehr angenehm. Die Organisation war gut auf die Beine gestellt und die Mitarbeiter waren super engagiert. Vom ersten Tag an habe ich mich willkommen und geschätzt gefühlt. Das hat mir wirklich das Gefühl gegeben, dass ich etwas beitragen konnte, auch wenn es noch so klein war.
Jetzt, wo ich wieder zurück bin, bin ich mir sicher, dass diese Erfahrung mich verändert hat. Ich bin selbstständiger geworden, bin offener für andere Kulturen und habe gelernt, meine Komfortzone zu verlassen. Vor allem aber habe ich gesehen, wie Sport Menschen verbinden und positive Veränderungen bewirken kann. Ich würde es sofort wieder tun.
Diese Freiwilligenarbeit hat nicht nur meine persönliche Entwicklung gefördert, sondern auch meine berufliche Weiterentwicklung. Ich habe gelernt, mit verschiedenen Zielgruppen zu arbeiten, besser zu kommunizieren und in neuen Situationen flexibel zu sein. Buenos Aires wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen, und ich bin mir sicher, dass mir diese Erfahrung für immer in Erinnerung bleiben wird.
Übrigens war ich außer dem auch noch in Chile und Uruguay, was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Mach einfach mit! Raus aus der Komfortzone. Die Entscheidung, loszuziehen, kann zwar aufregend sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Du lernst unglaublich viel und sammelst Erinnerungen fürs Leben.

