Puck in Indonesien

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Teilnehmer

Puck

Programm

Freiwilligenarbeit

Land

🇮🇩 Indonesien

Dauer

4 Wochen

Kurze Biografie

Hi, ich bin Puck und 22 Jahre alt. Ich habe letztes Jahr mein Studium im Fach „Sport, Management & Unternehmertum“ an der HvA abgeschlossen. Während meines Praktikums im dritten Studienjahr war ich mit „Die Kraft des Sports“ drei Monate lang in Südafrika.

Jetzt, wo ich meinen Abschluss gemacht habe, habe ich ein Jahr Zeit, um in Ruhe zu arbeiten und coole Sachen zu unternehmen, darunter auch Freiwilligenarbeit für „Die Kraft des Sports“. Im folgenden Text möchte ich gerne meine Erfahrungen schildern.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Wir hatten zusammen mit der Pilotgruppe wöchentlichen Kontakt zu Roel & Ruben. Außerdem wurden dringende Fragen immer schnell beantwortet. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Betreuung aus Deutschland.

Meine Geschichte

„Ich würde jedem empfehlen, mit ‚Die Kraft des Sports‘ nach Indonesien zu fahren. Das Haus ist wunderschön, das indonesische Team ist super und das Essen ist einfach köstlich!“

Puck · Freiwilligenarbeit in Indonesien

Bei einem Gespräch mit Kommilitonen kam zur Sprache, dass „Die Kraft des Sports“ ehemalige Teilnehmer sucht, die als Pilotgruppe nach Indonesien reisen möchten. Ich hatte ohnehin vor, nach meinem Studium durch Südostasien zu reisen, aber dieses Angebot konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Ich habe sofort Kontakt mit Ruben aufgenommen, um zu sehen, ob ich das mit meiner Reise unter einen Hut bringen könnte. Das war definitiv möglich, und so saß ich ein paar Monate später zusammen mit der Pilotgruppe im Flugzeug auf dem Weg nach Indonesien.

Semarang (eine Stadt auf Java) ist ein brandneuer Standort für „Die Kraft des Sports“. Die Unterbringung und das indonesische Team standen schon fest, aber ansonsten gab es noch eine Menge zu organisieren, und das war unsere Aufgabe als Pilotgruppe. Die Pilotgruppe bestand aus zwei Jungs und fünf Mädels (Oscar, Jasper, Bo, Teuntje, Nynke, Kat und ich). Wir hatten echt eine super Gruppe, in der jeder seine eigenen Stärken hatte.

Außerdem hatten wir noch das indonesische Team. Yogi, der Projektleiter in Semarang, sorgte dafür, dass rund um das Projekt alles gut organisiert war. Dazu kamen noch Ayu, Giza, Wanda und Harris, die uns an den Schulen unterstützten. Ayu, Giza und Wanda waren Studenten in unserem Alter. Wir haben viele tolle Ausflüge mit ihnen unternommen und konnten sie schließlich ein bisschen als unsere indonesischen Freunde betrachten. Außerdem hatten wir noch Harris, der für die Fotos und Videos zuständig war, aber eigentlich fühlte sich hier jeder dafür verantwortlich. Es werden nämlich ziemlich viele Fotos von und mit dir gemacht. Und zu guter Letzt hatten wir noch Fahry, der uns jede Woche mit Indonesisch unterrichtete. Kurz gesagt: wieder ein super Team, in dem jeder seine eigenen Stärken hatte.

Von Montag bis einschließlich Donnerstag haben wir Sportstunden an Schulen unterrichtet. Diese Sportstunden waren in zwei Einheiten unterteilt. Die Vormittags-Einheit in den Schulen war von 8:00 bis 10:30 Uhr und die Nachmittags-Einheiten (nach der Schule) von 15:30 bis 17:30 Uhr. Dazwischen hattest du Zeit, deine Einheiten vorzubereiten und einfach mal zu chillen.

Wir haben die erste Woche mit zwei Schulen begonnen. Wir haben alle schon Erfahrung mit „Die Kraft des Sports“ und wissen, was erwartet wird. Nach ein paar Gesprächen untereinander haben wir schnell festgestellt, dass diese Zielgruppe nicht ganz für dieses Projekt geeignet ist.

Wir als Pilotgruppe haben sofort die Initiative ergriffen und uns gleich auf die Suche nach einer größeren und passenderen Zielgruppe gemacht. In der ersten Woche haben wir sechs Schulen besucht. Die Besuche an den Schulen waren ein Riesenspaß. Wir wurden überall von den Schülern und Lehrern mit offenen Armen empfangen. Das indonesische Team hat das Projekt in den Schulen vorgestellt und die Möglichkeiten besprochen. Innerhalb einer Woche hatten wir fünf weitere Schulen an Bord!! Wir sind super stolz auf unser tolles Team!!

Bei unserer Auswertung am Sonntag haben wir den neuen Zeitplan besprochen. Wir hatten zwar einen volleren Terminkalender, aber unsere Reichweite war dafür fünfmal so groß. Unsere Zielgruppe entspricht jetzt genau unseren Vorstellungen.

Die meisten Schulen haben einen kleinen Schulhof. Die Sportstunden mussten deshalb ein bisschen improvisiert werden. Die Nachmittagsaktivitäten waren vor allem eine große Improvisationsshow. Manchmal standen wir mit 90 Kindern auf einem kleinen Schulhof, aber wir haben es immer irgendwie hinbekommen. Das Wichtigste ist, dass die Kinder Spaß hatten, und das ist uns gelungen (nicht nur den Kindern ;).

Freitag und Samstag war unser Wochenende, aber darüber erzähle ich dir später mehr.

Am Sonntag haben wir verschiedene soziale Einrichtungen (Stiftungen) besucht, um dort Sportangebote zu machen. Auch das war Improvisation, aber Improvisieren kann man lernen! In den Stiftungen waren viele Freiwillige vor Ort, die ebenfalls bereit waren, mitzuhelfen. Tipp von Flip: Beziehe die Freiwilligen stark mit ein. Es wäre toll, wenn wir ihnen auch etwas beibringen könnten, damit sie auch ohne uns Spiele anbieten können. Die Sonntage sind immer anders. Mal spielst du mit dreißig Kindern auf einem riesigen Feld Fußball, mal bist du mitten in einem Stadtteil und machst mit fünfzig Kindern Spiele. Kein Tag war langweilig!

Für die Freiwilligen und Praktikantinnen gibt’s in eurer Freizeit jede Menge Spaß. Dienstags steht abends eine Sportaktivität auf dem Programm. Zusammen mit dem indonesischen Team haben wir eine Runde Fußball oder Badminton gespielt. Das war gut für den Teamgeist und hat außerdem einfach mega viel Spaß gemacht. Am Mittwochabend hatten wir Indonesischunterricht bei Farhy. Und am Wochenende (Freitag und Samstag) konntest du gemeinsam mit Yogi einen Wochenendausflug planen. So kannst du zum Beispiel auf dem Dieng-Plateau wandern gehen oder die Stadt Yogyakarta erkunden.

Ich würde jedem empfehlen, mit „Die Kraft des Sports“ nach Indonesien zu fahren. Das Haus ist wunderschön, das indonesische Team ist super und das Essen ist einfach köstlich! Auf der Straße bekommst du schon für einen Euro ein leckeres Nasi Goreng. Außerdem ist Indonesien ein Land mit wunderschöner Natur und freundlichen Menschen.

Ich habe jeden Tag genossen und würde es jedem empfehlen!!! Danke, dass ich die Chance bekommen habe, meinen Teil zu diesem tollen Projekt beizutragen. Außerdem möchte ich meiner Pilotgruppe danken. Ich habe die Zeit mit euch so sehr genossen!! Aber auch dem indonesischen Team bin ich sehr dankbar. Wir waren zusammen so ein super Team. Ich bin stolz auf uns!

Das war’s dann!!!!!

„Sorry, sorry“ Ma’aaaff

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Ich empfehle dir, in deiner großen Pause mal bei „Nine Typical“ vorbeizuschauen. Das ist ein tolles kleines Café (drei Minuten zu Fuß vom Wisma entfernt)!!

Außerdem: Fehlt dir die Inspiration für deine nächste Trainingseinheit? Buch dir eine Box und tanz einfach eine Stunde lang nach Herzenslust.

Ach ja, und zu guter Letzt:
Lächle und winke den Leuten auf der Straße zu. Ich kann dir versichern, dass du immer ein Lächeln zurückbekommst!!

Kurz gesagt: Tanz, lach und genieß es!!

Liebe Grüße, Puck

Pucks Fotos

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