Antonia in Indonesien

Teuntje in Indonesien – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Antonia (Bo)

Programm

Freiwilligenarbeit

Land

🇮🇩 Indonesien

Dauer

6 Wochen

Kurze Biografie

Hey, ich bin Bo, aber die meisten Leute in Indonesien kennen mich als Antonia. Ich bin 20 Jahre alt und studiere an der Reichsuniversität Groningen. Ich bin im zweiten Jahr des Studiengangs „International Relations and International Organization“ (IRIO) und werde nächstes Jahr noch einen Bachelor-Studiengang beginnen, nämlich Jura. Ich habe über 10 Jahre lang Fußball auf dem Rasen gespielt und spiele nun seit 2 Jahren Hallenfußball (Futsal). Das mache ich bei „Vijfje“, dem größten Hallenfußballverein Deutschlands und gleichzeitig einem sehr geselligen Studentenverein in Groningen! Außerdem gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und beschäftige mich generell viel mit gesundem Leben und Essen, aber das ist immer eine Herausforderung, das mit dem Studentenleben unter einen Hut zu bringen 🙂 Ich habe mein Studium dieses Jahr kurz unterbrochen, um diese coole Erfahrung in Indonesien zu machen!

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Sehr zufrieden. Ruben ist über die App immer gut erreichbar und will immer wissen, ob noch alles gut läuft und wo es Probleme gibt. Ich hatte dieses Jahr eine etwas negative Erfahrung bei der Beantragung des Visums. Dabei hatte mir DKVS falsche Informationen darüber gegeben, welches Visum ich benötigte, aber das geschah natürlich nicht in böser Absicht und kann schon mal passieren. Ruben hat die Informationen zum Visum daraufhin sofort auf der Website angepasst.

Meine Geschichte

„Ich bin stolz auf das, was wir als Pilotgruppe auf die Beine gestellt haben, und kann es kaum erwarten, in ein paar Jahren nach Semarang zurückzukehren, um meine indonesischen Freunde wiederzusehen!“

Antonia (Bo) · Freiwilligenarbeit in Indonesien

Zusammen mit Puck, Bo, Nynke, Oscar und Jasper habe ich als Teil der „Pilotgruppe“ mit dem neuen DKVS-Projekt in Semarang auf Java angefangen! Die ersten Wochen waren eine Entdeckungsreise: das indonesische DKVS-Team, das Haus, die Schulen – alles war neu. Unsere Aufgabe als Pilotgruppe war es, das Projekt auf die Beine zu stellen, was bedeutete, dass wir ständig mit kritischem Blick nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen mussten. Schon bald stellte sich heraus, dass das kein überflüssiger Luxus war; es gab noch viele Aspekte, die optimiert werden konnten. Gleichzeitig wurde klar, dass das ein unglaublich cooles Projekt werden würde – dank des fantastischen und begeisterten indonesischen Teams und unseres gemeinsamen Engagements, etwas Tolles daraus zu machen.

Die Zeit verging wie im Flug. Wir fanden neue Schulen, die besser zur Zielgruppe von DKVS passten, wodurch wir Kinder erreichten, die normalerweise keinen oder kaum Zugang zu Sport hatten. Die Sportstunden waren großartig und gaben uns allen unglaublich viel Energie – auch wenn das tropische Klima manchmal ordentlich ins Schwitzen brachte und das ganz schön anstrengend sein kann. Ein Tipp: Nimm genug Sonnencreme und eine Mütze mit und trink immer ausreichend Wasser!

Während des Ramadans bekamen wir unerwartet zwei Wochen frei. Zusammen mit Nynke und Puck habe ich diese Zeit genutzt, um Gruppenreisen nach Yogyakarta, Malang, Bromo, Bali und Nusa Lembongan zu unternehmen. Auch in den ersten Wochen hatten wir freitags und samstags frei, was Raum für Ausflüge bot. So haben wir als Gruppe das Dieng-Plateau besucht und dort bei Sonnenaufgang einen Berg bestiegen – auf jeden Fall empfehlenswert! Ein Tagesausflug nach Yogyakarta oder Solo ist ebenfalls durchaus möglich, oder du machst einfach einen Tagesausflug zu einem der vielen Einkaufszentren hier in Semarang. Hier gibt es immer genug zu erleben.

Nach dem Ramadan arbeiteten wir noch zwei Wochen weiter, allerdings mit einigen Anpassungen: Intensives Sporttreiben war während der Fastenzeit keine Option. Stattdessen spielten wir Spiele und machten viele Tanzaktivitäten, die die Motorik der Kinder förderten.

Natürlich gab es auch weniger schöne Momente. Ein Aufenthalt in Indonesien kann mit Herausforderungen verbunden sein, wie zum Beispiel „Bali-Bauch“ oder sogar Dengue-Fieber – ich hatte das Pech, beides mitzumachen. Aber lass dich davon auf keinen Fall abschrecken! Mit guter Vorbereitung und wenn du dich gut informierst, wird deine Zeit hier unvergesslich.

Alles in allem blicke ich auf eine großartige Erfahrung in Semarang zurück. Es war herrlich, mal vom Studium in Groningen abzuschalten und etwas ganz anderes zu machen. Das indonesische Team hat mir eine einzigartige Zeit beschert, die ich nie vergessen werde. Ich bin stolz darauf, was wir als Pilotgruppe auf die Beine gestellt haben, und kann es kaum erwarten, in ein paar Jahren nach Semarang zurückzukehren, um meine indonesischen Freunde wiederzusehen!

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Nimm genug Insektenschutzmittel und Sonnencreme mit. Und ganz wichtig: Vergiss nicht, dein Lächeln mit nach Indonesien zu nehmen 🙂

Pack auch als Frau genug lange Hosen ein. Und ein gutes Buch. Dann wird alles gut.

Die Fotos von Antonia (Bo)

Teuntje in Indonesien – Die Kraft des Sports
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🇮🇩 Indonesien

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