Moritz in Ghana

Morris in Ghana – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Moritz

Programm

Praktikum

Land

🇬🇭 Ghana

Dauer

20 Wochen

Kurze Biografie

Ich studiere Sportwissenschaft und war im Rahmen des Nebenfachs „Global Awareness“ in Ghana.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Ich hatte eine super schöne Zeit und wurde toll von Ruben und natürlich jetzt auch von Niko betreut

Meine Geschichte

„All diese tollen Erinnerungen haben dazu beigetragen, dass ich Ghana so ins Herz geschlossen habe. Und wenn du das hier liest und darüber nachdenkst, dann mach es einfach – denn Ghana wird dich gut behandeln!“

Moritz · Praktikum in Ghana

Obroni! Obroni!! Von der ersten bis zur letzten Stunde meines fast fünfmonatigen Aufenthalts in Ghana wurde mir das hinterherrufend zugerufen – was bedeutet das? Weißer. Am Anfang denkst du: „Hm, irgendwie komisch. So was sagt man doch nicht einfach so über jemanden, wegen seiner Hautfarbe?“ Aber man lernt schnell, es anzunehmen, und irgendwann sieht man sogar den Spaß daran. Genau, du bist ein „Obroni“, und das musst du fast schon mit Stolz tragen. So ist es mit allem in Ghana: Lerne, es anzunehmen! Weiter weg von zu Hause geht es kaum: Das Essen, die Musik, die Menschen – nichts, aber auch gar nichts ist so wie in Deutschland, und genau das macht es so unglaublich cool. Wenn du mit Leuten ins Gespräch kommst, merkst du ganz schnell, wie anders sie ticken. Zum Beispiel der Aberglaube vieler Taxifahrer oder Motorradfahrer, dass man immer ein paar Mal hupen muss, bevor man über eine Brücke fährt, um die „bösen Geister“ zu vertreiben.

Als ich gerade in Ghana gelandet war, fand ich alles noch so seltsam und neu und dachte mir wirklich: Wie soll ich mich da jemals daran gewöhnen? In den ersten Wochen kommt man jeden Tag aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wenn der Koch Kessiwa wieder etwas Neues gezaubert hatte und man sich wirklich dachte: „Was zum Teufel ist das denn?“ Von Banku bis zur Okyere-Suppe – alles Dinge, die ich bis zu meiner Zeit in Ghana noch nie gesehen hatte. Am Anfang fand ich das alles ziemlich seltsam, aber an meinem letzten Tag habe ich mir die Finger danach abgeleckt.

Ich war im Rahmen meines Nebenfachs in Ghana und habe dort insgesamt 20 Wochen verbracht. Als Sportwissenschaftsstudent habe ich meine Zeit vor allem in der Fußballakademie verbracht. Eine Frage, die ich überall gestellt habe, war: „Messi oder Ronaldo?“ Egal, welche Sprache du sprichst – jeder versteht diese Frage, und sie löst noch heftigere Reaktionen und Diskussionen aus. Ich fand das großartig – die Kraft des Sports ist einfach so einfach. Die Champions-League-Abende, an denen wir mit 50 Jungs im Clubhaus Man City gegen Real geschaut haben und man schon von weit außerhalb des Clubhauses den Jubel hören konnte, als Man City gewann. Wir haben uns nicht einmal darüber gefreut, dass City gewonnen hat, sondern darüber, dass Real verloren hat, da wir alle Barcelona-Fans sind. Wie ich jeden Tag im Fitnessstudio stand und die Musik der lokalen Helden Shatte Wale oder Black Sheriff auflegte, woraufhin sich jedes Mal ein paar meiner Freunde zu mir gesellten, um gemeinsam zu tanzen. Wenn du denkst, du könntest tanzen, vergiss diesen Gedanken lieber gleich wieder, denn in Ghana läuft das ganz anders. „Obroni don’t dance“.

All diese tollen Erinnerungen haben dazu beigetragen, dass ich Ghana so ins Herz geschlossen habe. Und wenn du das hier liest und darüber nachdenkst: Mach es einfach, denn Ghana wird dich gut behandeln!

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Genieß es einfach!!

Die Fotos von Moritz

Morris in Ghana – Die Kraft des Sports
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🇬🇭 Ghana

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