Teilnehmer
Yordie
Programm
Praktikum
Land
🇮🇩 Indonesien
Dauer
10 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin 25 Jahre alt, trainiere viel im Fitnessstudio und spiele regelmäßig Basketball. Außerdem koche ich sehr gerne und war früher Koch.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich wurde gut auf mein Praktikum in Indonesien vorbereitet
Meine Geschichte
„Das hat mir gezeigt, dass wir wirklich dankbar sein dürfen für alles, was wir haben.“
Yordie · Praktikum in Indonesien
Ich habe ein 10-wöchiges Praktikum in Indonesien absolviert. Bevor ich mit meinem Praktikum angefangen habe, war ich ziemlich nervös, weil ich zum ersten Mal ganz allein eine Fernreise unternommen habe.
Als ich in Indonesien ankam, war das für mich ein ziemlicher Kulturschock: Die Leute fingen einfach so an, mich zu begrüßen und wollten alles Mögliche über mich wissen – daran war ich aus Deutschland nicht gewöhnt. Schon bald knüpfte ich Kontakte zur einheimischen Bevölkerung und fand superleicht Freunde.
Als Ramadan war, hatten die Schulen geschlossen und ich wusste nicht so recht, was ich tun sollte. Bei „Die Kraft des Sports“ fing ein neuer Manager an, und er fragte mich, ob ich mit ihm und seinen Freunden für ein paar Tage nach Jakarta fahren wolle. Zuerst war ich unsicher, weil ich ihn noch nicht kannte, aber letztendlich habe ich mich doch entschieden, mitzufahren. Die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe! Sie haben mir einen Einblick in die Kultur Indonesiens gegeben und wir sind super gute Freunde geworden.
Während des Unterrichts war ich überrascht, wie dankbar und begeistert die Kinder waren. Sie haben beim Unterrichten sehr gut zugehört und hatten immer Lust, an den Sportstunden teilzunehmen. Das hat mir gezeigt, dass wir wirklich dankbar sein dürfen für alles, was wir haben. Kinder in Indonesien haben nicht viel, aber trotzdem sind sie immer fröhlich, freundlich und beschweren sich nie über irgendetwas.
Es hat mir riesigen Spaß gemacht, die Kinder zu unterrichten. Vor allem die Basketballstunden, weil Basketball in Semarang nicht besonders beliebt ist. Ich habe den Kindern zum ersten Mal das Basketballspielen beigebracht und konnte tolle Fortschritte beobachten.
Ich bin echt froh, dass ich mich entschieden habe, alleine zu reisen. Dadurch habe ich viele Einheimische kennengelernt und schöne Freundschaften geschlossen, zu denen ich bis heute noch Kontakt habe!
Ich würde Indonesien auf jeden Fall weiterempfehlen! Die Leute sind super freundlich und respektvoll. Es macht richtig Spaß, die Kinder zu unterrichten, weil sie so dankbar sind. Und das Essen ist natürlich auch ein Pluspunkt!
Ich werde auf jeden Fall wieder hinfahren, um meine Freunde zu besuchen!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Geh einfach allein. Klar, es ist aufregend, aber dadurch lernst du am meisten. Verlasse deine Komfortzone – daraus lernst du und wächst als Mensch nur noch mehr!

