Teilnehmer
Baowei
Programm
Praktikum
Land
🇨🇷 Costa Rica
Dauer
20 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Baowei, bin 21 Jahre alt und studiere Sportmanagement und Unternehmertum an der Fachhochschule. Das ist ein supercooler Studiengang, der viele Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung bietet und bei dem man oft im Rahmen des Studiums ins Ausland reisen darf! Ich wohne in Amsterdam und arbeite bei PBN, einem Outdoor-Unternehmen. Außerdem gehe ich ab und zu ins Fitnessstudio und unternehme gerne etwas mit Freunden und meiner Familie.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung in Deutschland war super gut und ich bin sehr zufrieden damit. Ruben Baarda war sehr nett, engagiert und hilfsbereit. Auch als ich mir noch nicht sicher war, ob ich ein Praktikum bei „Die Kraft des Sports“ machen wollte, hat er mir gerne geholfen, und auch bei der Wahl des Landes konnte Ruben mir gut zur Seite stehen. Während meines Aufenthalts in Costa Rica hatte ich auch ab und zu Kontakt mit Ruben, wobei er sich immer dafür interessierte, wie mir das Praktikum gefiel. Am Ende des Praktikums hatten wir noch ein Auswertungsgespräch geplant, bei dem ich ihm meine Eindrücke mitteilen konnte und er offen für Feedback war. Man konnte jederzeit um Hilfe bitten und Ruben war immer für dich da!
Meine Geschichte
„Alles in allem eine supertolle Erfahrung, die man nie vergisst! Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Kultur von Costa Rica.“
Baowei · Praktikum in Costa Rica
Im dritten Studienjahr musste ich ein 20-wöchiges Praktikum machen, und nach langem Hin und Her habe ich mich schließlich entschlossen, zusammen mit meiner Kommilitonin Britt nach Costa Rica, nach Esparza, zu fahren.
Es war wirklich eine unvergessliche Reise mit schönen und weniger schönen Momenten. Es war total cool, die Kultur und die Einheimischen kennenzulernen. Außerdem habe ich nette Leute kennengelernt und Freunde fürs Leben gefunden. Aber leider ging es Britt nicht gut und sie ist früher nach Hause gefahren. In dieser Zeit war es super ruhig und es waren nur ein paar andere Freiwillige da. Ich habe gemerkt, dass die Stimmung in der Gruppe sehr wichtig für eine gute Atmosphäre ist und dass das deine Erfahrung entscheidend beeinflussen kann.
Unter der Woche habe ich an zwei Tagen Senioren-Sport angeboten, ein Projekt, das ich selbst ins Leben gerufen habe. Es war wirklich schön zu sehen, wie sich die älteren Menschen positiv verändert haben. Ihre motorischen Fähigkeiten, ihre Feinmotorik und ihr Gleichgewicht hatten sich verbessert, und der soziale Kontakt zu den Nachbarn war deutlich besser geworden. Außerdem half ich bei Bauarbeiten mit, auch in der Seniorenunterkunft. Dort bauten wir zum Beispiel Treppen für die Senioren, damit sie das Haus leichter verlassen konnten, oder wir arbeiteten am Bau eines neuen Hauses. Montags hatte ich immer einen Bürotag, an dem ich an meinem Bericht arbeiten konnte, und an den anderen Tagen durfte ich mir immer aussuchen, wohin ich gehen wollte. So ging ich ab und zu in die Tagesbetreuung, half bei den Sportstunden oder unterrichtete in Englisch. Ich fand es super toll, dass ich die Freiheit bekam, verschiedene Dinge zu tun. Das sorgte nicht nur für abwechslungsreiche Arbeit, sondern ich bekam auch einen viel besseren Einblick in die Kultur von Costa Rica und lernte, wie man mit verschiedenen Zielgruppen umgeht.
Die Wochenenden haben am meisten Spaß gemacht. In Esparza selbst gibt es leider nichts zu tun, also chillst du unter der Woche eigentlich im Haus und am Wochenende unternimmst du Ausflüge, manchmal mit ein paar Freiwilligen und manchmal mit einer großen Gruppe. Costa Rica hat eine wunderschöne Natur und bietet sowohl schöne Strände als auch Regenwald, in dem man tolle Wanderungen machen kann. Außerdem habe ich ganz viele tolle Tiere beobachten können, was supercool war;)
Alles in allem eine supertolle Erfahrung, die man nie vergessen wird! Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Kultur Costa Ricas.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Versuch einfach, offen für die costa-ricanische Kultur zu sein und die deutsche Kultur mal kurz zu vergessen. In Costa Rica läuft alles etwas langsamer, alles ist weniger gut organisiert, aber die Einheimischen sind wirklich superfreundlich.

