Teilnehmer
Binc
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇿🇦 Südafrika
Dauer
4 Wochen
Kurze Biografie
Hey, ich bin Binc und 19 Jahre alt. Ich habe vier Wochen lang Freiwilligenarbeit in Port Elizabeth geleistet. Ich habe vor den Sommerferien mein VWO-Abitur gemacht und mache jetzt ein Auszeitjahr, bevor ich mein Studium beginne. In meiner Freizeit versuche ich oft, etwas mit Freunden zu unternehmen. Ich treibe gerne Sport, zum Beispiel Tennis oder Padel.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung aus Deutschland war echt super. Ich hab ein paar Mal mit Ruben telefoniert und er hat mir alles ganz genau erklärt. Dadurch konnte ich mich richtig gut und entspannt auf meine Zeit in Südafrika vorbereiten!
Meine Geschichte
„Alles in allem eine fantastische Erfahrung, bei der ich so viele nette Leute kennengelernt habe! Ein unvergessliches Abenteuer!“
Binc · Freiwilligenarbeit in Südafrika
Nach den Sommerferien hatte ich eine Zeit, in der ich noch nichts in meinem Terminkalender stehen hatte. Ich war auf der Suche nach etwas, das Spaß macht und lehrreich ist. Über ein TikTok-Video bin ich auf „Die Kraft des Sports“ gestoßen und habe mich näher mit den verschiedenen Ländern beschäftigt, in denen man dort ehrenamtlich an der Freiwilligenarbeit teilnehmen konnte.
Dann war es endlich soweit und ich bin für einen Monat nach Südafrika aufgebrochen. Ich kam am Ankunftswochenende im Oktober an. Das ist echt empfehlenswert, denn dann kommen viele Leute gleichzeitig an und man ist doch nicht ganz allein. Es war super, neue Leute kennenzulernen. Sie kamen aus der ganzen Welt! Ich teilte mir ein Zimmer mit zwei deutschen Jungs und wir hatten so viel Spaß. Wir hatten ein paar „Icebreaker“-Spiele gemacht, um alle kennenzulernen, und hatten dann mit allen in einer Bar das Rugby-Halbfinale geschaut: die Springboks gegen England.
Dann ging’s los mit dem Training. Oft machten wir morgens „Learn to Move“ – dabei ging es um kleine Kinder zwischen 5 und 8 Jahren, und man hat Spiele mit ihnen gemacht, damit sich die Kinder richtig austoben und Spaß haben konnten. Danach trainierten wir die etwas älteren Kinder, die zwischen 9 und 14 Jahre alt waren. Ich selbst habe in der ersten Woche vor allem Hockey und Fußball trainiert. In der zweiten Woche wollte ich gerne mal was anderes ausprobieren; die Betreuung dort war sehr offen und flexibel und hat mir deshalb sehr geholfen. Später habe ich also auch noch Basketball, Rugby und Cricket trainiert! In der dritten Woche gab es eine „Schwimmgala“, und da sie Unterstützung brauchten, habe ich mich freiwillig gemeldet, um zu helfen. Da kamen Kinder zum UTS-Gelände, und wir haben alle zusammen Spiele in unserem Schwimmbad gemacht (Ja, wir hatten ein tolles Schwimmbad für nach einem heißen Tag als Trainer 😉 ). Die Gala endete mit einem „Braai“ (eine Art Grillfest) für alle Kinder.
Nach dem Training hatten wir immer den Nachmittag frei, was echt gemütlich war. Wir sind in die Einkaufszentren gegangen und haben auch ein paar nette kleine Unternehmungen gemacht. Jeden Mittwoch gab’s ein Fußballturnier und dienstags einen Karaoke-Abend! Außerdem waren wir ein paar Mal am Strand, auf dem kleinen Markt und sind (supergünstig) Kart fahren gegangen! Ja, alles dort war so günstig – ein Bier in der Bar hat mich umgerechnet 0,90 € gekostet, verrückt. Außerdem haben wir hier zusammen mit den Einheimischen das Rugby-WM-Finale geschaut! Es war so toll, als sie gewonnen hatten – alle waren total glücklich und es war eine einzige große Party!
An den Wochenenden hatten wir frei und ich habe an den angebotenen Aktivitäten teilgenommen. Am ersten Wochenende waren wir auf Safari – das war so unglaublich cool! Außerdem waren wir in Jeffreys Bay, einem richtig coolen Surferdorf! Dort haben wir gesurft und ich habe einen Fallschirmsprung gemacht!!! Außerdem hatte ich die Gelegenheit, an der SA Experience teilzunehmen. Dabei sind wir die Garden Route von Port Elizabeth nach Kapstadt gefahren und haben verschiedene Aktivitäten unternommen! Zum Beispiel sind wir mit dem Quad gefahren, haben eine Seilrutsche ausprobiert, sind durch Höhlen geklettert, hatten eine tolle Weinprobe und haben den Tafelberg in Kapstadt bestiegen.
Alles in allem eine fantastische Erfahrung, bei der ich so viele nette Leute kennengelernt habe! Ein unvergessliches Abenteuer!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Ich selbst war zwar nur 4 Wochen dort, was trotzdem super viel Spaß gemacht hat! Aber wenn du die Möglichkeit hast, länger zu bleiben, würde ich das auf jeden Fall tun. Und genieße es einfach, die Zeit vergeht so schnell. Verlasse mal deine Komfortzone. Sei offen für Neues und stürz dich ins Abenteuer! (Ach ja, mach den Fallschirmsprung!!!)

