Teilnehmer
Daan
Programm
Praktikum
Land
🇦🇷 Argentinien
Dauer
6 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Daan Bruins, bin 20 Jahre alt und befinde mich im vierten und letzten Jahr meines Studiums am CIOS Haarlem. Als begeisterter Fußballer und Trainer bei ODIN’59, wo ich mittlerweile schon seit vier Jahren die Jugend trainiere, war mir sofort klar, dass ich mein Auslandspraktikum mit meiner Leidenschaft für Fußball verbinden wollte. Die Entscheidung für Argentinien war daher schnell getroffen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Was ebenfalls wirklich zu meiner positiven Erfahrung beigetragen hat, war die Betreuung aus Deutschland. Ruben, unser Praktikumsbetreuer aus Deutschland, war immer erreichbar und hat sich wirklich Gedanken mit dir gemacht. Egal, ob du Fragen zum Unterrichten oder zu Gruppenreisen hattest oder einfach nur mal ein bisschen brainstormen wolltest – du wurdest immer ernst genommen und gut unterstützt. Das gab mir ein gutes und vertrautes Gefühl, vor allem in einer Umgebung, die so anders ist als zu Hause.
Meine Geschichte
„Dieses Praktikum war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Ich habe nicht nur viel darüber gelernt, wie man Sportstunden in einer anderen Umgebung gibt, sondern auch darüber, wie es ist, in einer völlig anderen Kultur zu leben.“
Daan · Praktikum in Argentinien
Während meines Praktikums in Argentinien habe ich im Stadtteil La Matanza gearbeitet, einem benachteiligten Stadtteil von Buenos Aires. Dort haben wir den Sportunterricht an einer Grundschule unterstützt. Es war erschütternd zu sehen, unter welchen Bedingungen die Kinder dort aufwachsen, aber gerade deshalb fühlte sich die Arbeit besonders wertvoll an. Man merkt, wie wichtig Sport und Bewegung für diese Kinder sind – nicht nur körperlich, sondern auch sozial und psychisch.
Neben der Praktikumsarbeit blieb genug Zeit, das Land zu entdecken. An den Wochenenden bin ich mit Inlandsflügen unter anderem nach Bariloche und zu den beeindruckenden Iguazú-Wasserfällen geflogen, die ich sowohl auf der argentinischen als auch auf der brasilianischen Seite besucht habe. Außerdem bin ich mit dem Schiff nach Uruguay gefahren und habe meine Reise mit einem Besuch in Rio de Janeiro abgeschlossen.
Als Fußballfan gab es zwei Momente, die ich nie vergessen werde: den Besuch eines Spiels von Boca Juniors im legendären La Bombonera-Stadion und eines Spiels des Fluminense Football Club in Brasilien. Diese Atmosphäre, die Leidenschaft der Fans, das Feuerwerk – das war wirklich ein Erlebnis für sich.
Dieses Praktikum war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Ich habe nicht nur viel darüber gelernt, wie man Sportstunden in einer anderen Umgebung gibt, sondern auch darüber, wie es ist, in einer völlig anderen Kultur zu leben. Es war manchmal eine Herausforderung, aber vor allem sehr lehrreich und cool, das mitzuerleben. Ich blicke gerne darauf zurück und würde es auf jeden Fall anderen empfehlen, die Sport lieben und offen für Abenteuer sind.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Ein wichtiger Tipp: Stell sicher, dass du Spanisch sprichst oder zumindest die Grundlagen beherrschst. Ohne Spanisch in Argentinien zu unterrichten, ist echt eine Herausforderung. Das klingt vielleicht logisch, aber mir ist aufgefallen, dass es doch einige Praktikantinnen gab – mich eingeschlossen –, die die Sprache nicht gut beherrschten. Das macht die Kommunikation mit Kindern, Kollegen und sogar im Alltag manchmal schwierig.

