Teilnehmer
Jost
Programm
Praktikum
Land
🇮🇩 Indonesien
Dauer
4 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Jost, bin 21 Jahre alt und studiere im letzten Jahr „Sport und Bewegung“ in Breda. Ich spiele Volleyball und arbeite bei SportBSO Tholen. Mein „Traumjob“ ist es, als Lehrer an einer Förderschule zu arbeiten.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Die Betreuung aus Deutschland war echt super. Wenn es Mehr Informationen oder Neuigkeiten zur Reise nach Indonesien gab, habe ich das so schnell wie möglich von Ruben erfahren. Auch wenn ich etwas brauchte oder eine Frage hatte, konnte ich ihn immer erreichen. Der Kontakt zwischen dem indonesischen Team und den Freiwilligen war auch wirklich toll! Man hat sich jeden Tag gesehen, und manchmal kamen sie sogar am Wochenende vorbei, um noch gemütlich über Gott und die Welt zu plaudern. Die Mitarbeiter und Freiberufler dort sind durch all die tollen Aktivitäten, die man gemeinsam unternimmt, zu meinen Freunden geworden. Vom Rafting und Fußballspielen bis hin zum Ausgehen und Karaoke-Singen im Bus.
Meine Geschichte
„Alles in allem kann ich jedem empfehlen, auch mal nach Indonesien zu fahren! Es war eine Erfahrung, aus der ich viel gelernt habe und die ich gerne noch einmal machen würde.“
Jost · Praktikum in Indonesien
Meine Reise begann, als ich in meinem letzten Schuljahr den Wahlfachbereich „Internationalisierung“ gewählt habe. Das hatte ich schon im Jahr davor gemacht, und damals bin ich mit meinen Klassenkameraden nach Georgien gefahren, um dort eine Schule zu renovieren. Am Orientierungstag kamen verschiedene Organisationen vorbei, um die verschiedenen Gruppenreisen vorzustellen, die sie im Angebot hatten. Einer dieser Leute war Roel, und er hielt im Namen von „Die Kraft des Sports“ einen Vortrag über alle Projekte, die sie organisieren. Die Präsentationen über Argentinien, Costa Rica, Curaçao, Mauritius, Saint Lucia und Südafrika waren alle sehr anschaulich, da diese Projekte schon seit längerer Zeit reibungslos laufen und bereits komplett organisiert sind. Dann sah ich den Punkt „Indonesien“ auftauchen und war sofort interessiert.
Damals gab es noch kaum Infos über die Reise nach Indonesien, aber genau das machte sie für mich so reizvoll. Ein echter Sprung ins Ungewisse, bei dem man nicht wusste, was die Reise genau bringen würde, aber es würde auf jeden Fall eine tolle Erfahrung werden.
Das erste Wochenende in Indonesien war ein Einführungswochenende, an dem wir mit der ganzen Gruppe (14 Jungs und Mädels) einander und die indonesische Kultur kennenlernten. Wir gingen ins Einkaufszentrum, aßen gemeinsam auswärts und probierten viele Snacks, die wir noch nie gegessen hatten. Zwischen den Betreuern (Giza, Wanda, Ayu und Mas Yogi) und den Freiwilligen hat es sofort geklickt. Wir erhielten Infos darüber, was in dieser Woche von uns erwartet wurde und wie alles im Wisma (so heißt das Haus) ablief.
Jeden Montag bis Freitag hatten wir denselben Zeitplan. Um 07:00 Uhr stiegen wir ins Taxi und machten uns auf den Weg zu den Schulen. Wir hatten drei verschiedene Taxifahrer, die alle aus Indonesien kamen: Herr Andi, Herr Erwin und Herr Gugus. Herr Erwin und Herr Gugus sprachen gut Englisch, und dadurch habe ich sie während der Reise auch richtig gut kennengelernt.
Sobald du an den Schulen ankommst, wirst du immer von Kindern empfangen, die dir gerne ein High Five geben wollen. Manchmal schaut auch der Schulleiter oder kommen andere Lehrer kurz vorbei, denn es ist natürlich ziemlich aufregend, so viele Menschen aus dem Ausland an der eigenen Schule zu haben. Egal, zu welcher Schule du gegangen bist, dort wurden dich immer begeisterte Kinder erwartet, die nichts lieber wollten, als mit den Lehrern und Lehrerinnen von Daya Krida (dem indonesischen Namen für „Die Kraft des Sports“) Sport zu treiben.
Freitags und samstags hatten wir komplett frei, aber es gab trotzdem genug coole Sachen zu unternehmen. Ausflüge mit den Betreuern waren definitiv meine Lieblingsbeschäftigung am Freitag oder Samstag. Sonntags gingen wir immer zu einer Community (Freiwillige, die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in der Nachbarschaft organisieren), um dort coole Sport- und Spielaktivitäten anzubieten.
Alles in allem kann ich jedem empfehlen, auch mal nach Indonesien zu reisen! Es war eine Erfahrung, aus der ich viel gelernt habe und die ich gerne noch einmal erleben würde.
Vielen Dank an die Mitarbeiter, Freiberufler und Freiwilligen von Daya Krida. Das war einfach großartig.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Hab keine Angst, mit jemandem ins Gespräch zu kommen, den du noch nicht kennst – genau dadurch entstehen die schönsten Erinnerungen.

