Margarete in Südafrika

Teilnehmer

Margarete

Programm

Praktikum

Land

🇿🇦 Südafrika

Dauer

12 Wochen

Kurze Biografie

Ich heiße Margarete Tip, wohne in Drenthe und bin 25 Jahre alt. Als ich für ein dreimonatiges Praktikum nach Südafrika gereist bin, war ich im dritten Studienjahr im Studiengang „Leisure & Events Management“ an der NHL Stenden Hogeschool in Leeuwarden. Das Praktikum war Teil des Nebenfachs „Sport and Adventure Tourism“.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Ja, die Betreuung war gut. Sowohl vor dem Praktikum als auch währenddessen und danach gab es ausreichend Kontakt zu Ruben. Bei Fragen wurde schnell geantwortet und die Informationen waren klar.

Meine Geschichte

Mein Praktikum bei United Through Sport in Südafrika war ein einziges großes Abenteuer, das ich um nichts in der Welt hätte verpassen wollen. Die drei Monate sind wie im Flug vergangen.

 

Die Betreuung, die ich von United Through Sport erhalten habe (sowohl aus Deutschland als auch in Südafrika), war immer gut, sodass ich gut vorbereitet auf die Reise gegangen bin und auf keine Probleme gestoßen bin. Zusammen mit etwa 15 anderen Gleichaltrigen aus der ganzen Welt habe ich meine Zeit bei UTS verbracht. Da man eigentlich jeden Moment des Tages zusammen ist, von früh morgens bis spät abends, baut man enge Freundschaften zueinander auf und redet viel miteinander.

 

Am meisten beeindruckt haben mich die Kinder, die ich vier Tage die Woche an verschiedenen Schulen in den Townships trainiert habe. Die Kinder sind, obwohl sie in Armut leben und nichts haben, unglaublich fröhlich und beschweren sich nie. Sie sind so dankbar und begeistert von den Sportstunden, die von United Through Sport angeboten werden. Jedes Mal, wenn wir mit dem Bus an einer Schule ankamen, standen die Kinder schon hinter den Zäunen, hüpften und tanzten und warteten auf uns. Da ich drei Monate lang jede Woche dieselben Kinder trainiert habe, habe ich auch wirklich eine Bindung zu ihnen aufgebaut, was das Ganze besonders macht. „United Through Sport“ macht für diese Kinder wirklich einen Unterschied, und ich bin froh, dass ich ein Teil davon sein durfte.

 

Da ich ein Praktikum machte und somit kein Freiwilliger war, habe ich außerdem einen Tag pro Woche im Büro gearbeitet. An diesem Tag habe ich an der Organisation des Feriencamps mitgearbeitet und bei anderen kleineren Projekten geholfen. Das Feriencamp wird von United Through Sport zu Beginn der Schulferien im Township organisiert. Für die Kinder ist das der Abschluss des Trainerprogramms und zugleich ein fröhlicher Start in die Ferien. Kinder in Südafrika sind froh, dass sie zur Schule gehen dürfen, denn das ist für sie eine Flucht aus dem Alltag in Armut, in dem sie oft vernachlässigt werden. Ferien sind daher nicht wie in Deutschland eine Zeit, auf die man sich freut, sondern eine Zeit, in der es für die Kinder eigentlich nichts gibt.

 

Neben der Arbeit in den Townships blieb auch genug Zeit, das schöne Südafrika zu entdecken. Zusammen mit anderen Praktikanten/Freiwilligen haben wir über Ostern ein Auto gemietet und sind für ein langes Wochenende nach Kapstadt gefahren; unterwegs haben wir an schönen Orten entlang der berühmten Garden Route Halt gemacht. Außerdem haben wir oft kürzere Wochenendausflüge unternommen, unter anderem nach East London und Amatole/Hogsback. Der Aufenthalt in Amatole war einer der ganz besonderen. Zusammen mit vier anderen wohnte ich in einer sogenannten „Lehmhütte“ mitten auf dem südafrikanischen Land, wo wir mit Einheimischen in einem „Pub“ (einer kleinen Hütte) angestoßen haben, Brot auf traditionelle Weise gebacken haben und ein paar Wörter Xhosa gelernt haben. Unter der Woche blieb auch genug Zeit für Entspannung, und jeden Dienstagabend gingen wir in die Karaoke-Bar in Port Elizabeth, was sehr gemütlich war.

Margaretes Fotos

vrijwilligerswerk buitenland

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🇿🇦 Südafrika

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