Teilnehmer
Newa
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇿🇦 Südafrika
Dauer
8 Wochen
Kurze Biografie
Hallo! Ich bin Newa, 18 Jahre alt, werde nächstes Jahr Psychologie an der Universität Utrecht studieren und war während meines Zwischenjahres 8 Wochen lang in Südafrika!
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich bin sehr zufrieden! Ich hatte ziemlich schnell Kontakt zu Ruben und wurde klar und deutlich informiert. Außerdem wurde ich ein wenig über die Komplexität Südafrikas als Land, die Armut und kurz über die Dos und Don’ts aufgeklärt, was ich sehr gut fand. Außerdem wurde ich mit einem anderen Deutsche in Kontakt gebracht, der am selben Wochenende wie ich ankommen sollte, damit er eventuell denselben Flug buchen und wir zusammen reisen konnten. Das fand ich super, da es eine ziemlich lange Reise ist – so macht es viel mehr Spaß 🙂
Meine Geschichte
„Das Allerbeste war für mich die Herzlichkeit der Menschen. So etwas habe ich in keinem anderen Land je erlebt. Die Mitarbeiter der Organisation, die unglaublich dankbaren Kinder und sogar die Supermarktmitarbeiter haben wirklich einen Platz in meinem Herzen.“
Newa · Freiwilligenarbeit in Südafrika
Für mein Auszeitjahr habe ich nach einer Organisation gesucht, die mich wirklich angesprochen hat und bei der man als Freiwilliger tatsächlich etwas zum Leben dieser Kinder beiträgt – und nicht nur um eigene Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Und ich bin sehr froh über meine Entscheidung für „Die Kraft des Sports“!
Als wir im Haus ankamen, war die Stimmung sofort super gemütlich. Wir wohnten damals mit 17 Freiwilligen zusammen, davon 10 Deutsche, 4 Briten, 2 Franzosen und ein Schotte. Eine echt supernette, eingeschworene Gruppe. Alle, die schon dort wohnten, waren sehr herzlich, und schon bald hatte ich meinen Platz gefunden. Das Haus ist auch sehr geräumig, sodass man sich leicht zurückziehen konnte. Auch wenn ich das selbst gar nicht so sehr brauchte, wie ich zuerst dachte. Die Geselligkeit und die Tatsache, dass immer jemand im WLAN-Zimmer saß, fand ich gerade besonders toll. Die Gruppe lichtet sich im Laufe des Monats ein bisschen aus, wird aber an jedem Ankunftswochenende (jeden Monat) wieder durch neue Freiwillige ergänzt.
Was das Trainieren angeht, wusste ich vorher auch kaum, was ich eigentlich wollte. Ich habe schon immer Fußball gespielt und es war schon immer mein Lieblingssport, aber das ist auch schon lange her und ich war darin auch nie ein großer Star, hahaha. Als ich dann erst mal dort war, habe ich gemerkt, dass man in der Sportart, die man unterrichtet, gar kein riesiges Talent sein muss. Man muss in den Trainingseinheiten kreativ und begeisterungsfähig sein, damit die Kinder Spaß haben und etwas über die Regeln und Abläufe der Sportart lernen. Letztendlich habe ich Fußball, Netzball, Basketball und Hockey trainiert. Du kannst den Koordinatoren von Zeit zu Zeit mitteilen, dass du eine Änderung im Stundenplan wünschst, aber da es bei jeder Sportart genügend Leute gibt, ist das Ganze ohnehin sehr flexibel und man darf fast immer untereinander tauschen.
Neben dem Sporttraining (für etwa 11- bis 14-Jährige) gibt es auch ein Programm, bei dem du für eine Stunde jüngere Kinder in deiner Gruppe betreust. Das heißt „Learn To Move“ und bedeutet, dass du eigentlich einfach nur lustige sportliche Spiele mit den Kleinkindern machst, bei denen sie sich austoben können und dabei Regeln und Motorik lernen. Sie sind oft etwas begeisterter und dadurch auch lebhafter und weniger konzentriert als die älteren Kinder. Davon habe ich auch sehr viel gelernt, da man auch zu diesen süßen Gesichtern mal streng sein können muss. Ich habe „Learn To Move“ auch immer mit riesiger Freude gemacht, trotz des Chaos 🙂
Das Allerbeschwingendste war für mich die Herzlichkeit der Menschen. So etwas habe ich in keinem anderen Land je erlebt. Die Mitarbeiter der Organisation, die unglaublich dankbaren Kinder und sogar die Supermarktmitarbeiter haben wirklich einen Platz in meinem Herzen. Abgesehen vom Coaching habe ich so viele nette, liebe Menschen kennengelernt, die meine Erfahrung noch unvergesslicher gemacht haben.
Nach dem Abschied in Port Elizabeth habe ich zusammen mit 7 anderen Mädels und einem Betreuer die Garden Route (South-Africa Experience) gemacht. Das hätte ich mir um nichts in der Welt entgehen lassen wollen! Wir haben wunderschöne Orte gesehen, einige Mädels haben den Bungee-Sprung gewagt und es gab jede Menge coole Aktivitäten (z. B. Quadfahren, Seilrutschen, Kanufahren). Es war auch mega toll, dass schon alles organisiert war.
Kurz gesagt: Das war für mich eine ganz besondere Reise und Erfahrung, die ich nie vergessen werde <3
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Auf jeden Fall würde ich dir die Overnight Safari und die Garden Route wärmstens empfehlen, wenn du die Möglichkeit dazu hast – beides war wirklich etwas ganz Besonderes. Und ansonsten: Genieß es einfach in vollen Zügen und geh mit offenem Geist an die Sache ran!

