Puck in Südafrika

Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports

Teilnehmer

Puck

Programm

Praktikum

Land

🇿🇦 Südafrika

Dauer

6 Wochen

Kurze Biografie

Ich heiße Puck und bin 18 Jahre alt. Ich besuche das CIOS und habe das Praktikum dort absolviert. Ich gebe in Deutschland Hockeytraining und spiele selbst Hockey.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Sehr zufrieden. Man wurde super betreut und begleitet, bis man in Südafrika angekommen war. Ich konnte Ruben auch jederzeit eine Nachricht schicken, wenn etwas war oder ich eine Frage zu Südafrika hatte – man bekam noch am selben Tag sofort eine Antwort.

Meine Geschichte

„Ich selbst habe montags und dienstags Hockeyunterricht gegeben und nach ein paar Wochen bei manchen Kindern echte Fortschritte gesehen.“

Puck · Praktikum in Südafrika

Das war meine erste Reise ins Ausland allein und ich fand es total aufregend, deshalb war ich echt nervös. Als ich ins Flugzeug stieg, wurde es erst richtig real und die Nervosität stieg. Nach einer langen Reise wurde ich am Flughafen und im Haus herzlich empfangen. Es kam mir vor, als wäre ich schon seit Jahren dort.

Die erste Woche stand ganz im Zeichen des Kennenlernens, was ich sehr lehrreich fand. Wir bekamen auch eine Führung durch das Township, was mich sehr beeindruckt hat, weil man dann wirklich sieht, wo man unterrichten wird. An diesem Wochenende sind wir nach Jeffrey’s Bay gefahren, was unsere Gruppe näher zusammengebracht hat und sehr gemütlich war.

Dann haben wir mit dem Training angefangen. Das haben wir fünfmal pro Woche bis zwei Uhr nachmittags gemacht, danach konnten wir uns ausruhen. Einmal pro Woche habe ich die Kleinen betreut. Man fing früh an, war aber auch früher fertig. Bei der Kinderbetreuung haben wir vor allem mit den Kindern gespielt oder mit ihnen gebastelt.

Von Dienstag bis Donnerstag habe ich die erste Stunde „Learn to Move“ gegeben – das waren meine Lieblingsstunden der Woche. Dabei haben wir kleine Spiele mit den Kleinen gespielt, die etwa fünf Jahre alt waren. Die richtigen Sportkurse habe ich für die sechsten und siebten Klassen gegeben, wobei man sich seine Sportart aussuchen konnte und entsprechend eingeteilt wurde.

Ich selbst habe montags und dienstags Hockeyunterricht gegeben und nach ein paar Wochen bei manchen Kindern echte Fortschritte gesehen. Donnerstags und freitags habe ich Tennisunterricht gegeben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat, weil es nicht meine Hauptsportart ist und man dann kreativer wird, wenn es darum geht, Spiele zu erfinden. Der Platz bei den Hockeykursen war nicht immer perfekt, aber die Kinder hatten immer Spaß. Tennis ist keine so bekannte Sportart, daher hatten wir oft eine kleinere Gruppe, was es auch noch schöner machte. Dadurch haben wir auch eine engere Bindung zu den Kindern aufgebaut.

Nach dem Training lagen wir meistens am Pool oder gingen zum Sport. Dienstagabend gab es immer Musik-Bingo und danach Karaoke-Abend, was mir eigentlich gar nicht gefiel, aber ich habe trotzdem jeden Dienstagabend mitgesungen. Wenn man nicht mitsang, wurde man komisch angeschaut. Es war so gemütlich, dass man eigentlich doch mit singen wollte. Mittwochabends hatten wir „Sociaal Soccer“, was echt Spaß gemacht hat. Ich bin ein schlechter Fußballer, aber das hat mir wirklich gefallen. Die Jungs ließen auch die Mädchen aufs Tor schießen und spielten nicht nur untereinander. Donnerstagabends gingen wir ins Beeryard, einen coolen Club, wo man sitzen, Billard spielen und tanzen konnte. Ich selbst bin nicht immer hingegangen, weil man freitags für die Kinder fit sein musste. Am Freitagabend sind wir ins „Poolcity“ gegangen, wo man Billard spielen und tanzen konnte.

An den Wochenenden hatten wir immer etwas zu unternehmen. Wir haben eine wunderschöne Safari gemacht und fast alle „Big Five“ gesehen – nur den Leoparden haben wir verpasst. Als Gruppe haben wir dann im Park übernachtet, was ein tolles Erlebnis war. Wir sind mit einer Gruppe Büffel vor unserer Hütte aufgewacht. Unser Ranger hatte organisiert, dass wir morgens mit einem Löwenbaby spazieren gehen konnten – da hatten wir echt Glück. Wir sind auch noch selbst ein Wochenende nach Jeffrey’s Bay gefahren, was richtig Spaß gemacht hat. Das hatten wir selbst organisiert. Die Aktivitäten werden meistens von UTS organisiert, aber wenn die ganze Gruppe etwas anderes möchte, lässt sich das arrangieren.

Nach sechs Wochen musste ich mich mit großem Bedauern verabschieden und stieg ins Flugzeug. Ich bin so dankbar, dass ich das erleben durfte, und würde am liebsten so schnell wie möglich zurückkehren. Ich bin auch wirklich dankbar für all die Menschen, die ich kennengelernt habe: die Mütter, die jeden Abend leckeres Essen gekocht haben, Ashie, die sich um alles gekümmert hat, und Quinten und Aaron, die besten Koordinatoren.

Das war meine Geschichte!

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Mach alles, was du willst, und hab dabei ganz viel Spaß. Was ich von den Mamas ausrichten soll: Bring Stroopwafels mit, denn die Mamas sind ganz verrückt danach!!

Pucks Fotos

Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
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Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports
Puck in Südafrika – Die Kraft des Sports

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🇿🇦 Südafrika

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