Teilnehmer
Resmi
Programm
Praktikum
Land
🇿🇦 Südafrika
Dauer
20 Wochen
Kurze Biografie
Hi! Ich heiße Resmi und bin 20 Jahre alt. Im Rahmen meines Praktikums im dritten Studienjahr meines Sportstudiums an der Hochschule Amsterdam war ich 20 Wochen lang in Südafrika!
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich war auf jeden Fall zufrieden! Ruben war immer erreichbar, wenn man Fragen hatte, und hat einem geholfen, wo es nötig war. Und zwar sowohl vor der Abreise, während des Aufenthalts als auch danach.
Meine Geschichte
„Es war wirklich eine unvergessliche Erfahrung, bei der man auch Freunde fürs Leben findet! Ich kann es kaum erwarten, wieder hinzufahren, und werde das nie vergessen.“
Resmi · Praktikum in Südafrika
Für mein Praktikum bin ich für fünf Monate nach Südafrika gereist, um dort ein Praktikum zu machen. Meine Hochschule hat sehr gute Beziehungen zu der Organisation, und über diese Verbindung habe ich mich damals angemeldet.
Ich kam an einem Anreise-Wochenende an, zusammen mit 11 Freiwilligen aus verschiedenen Ländern. Wir kamen in eine Gruppe, in der bereits etwa 20 Leute seit einem Monat waren. Obwohl das eigentlich ganz spannend sein könnte, habe ich das überhaupt nicht so empfunden. Alle waren unglaublich herzlich, sowohl die Freiwilligen als auch die Mitarbeiter. Dadurch habe ich mich eigentlich fast sofort wie zu Hause gefühlt – da hat die Einführungsphase sicher auch geholfen!
Das Zusammenleben mit all den Freiwilligen hat mir super gut gefallen! Obwohl ich anfangs dachte, dass es mir vielleicht ziemlich schwerfallen würde, war das überhaupt nicht der Fall. Es ist total schön, immer Leute um sich zu haben, und so findet man ganz schnell Freunde fürs Leben! Die Ausflüge am Wochenende haben da sicher auch geholfen. Und natürlich nicht zu vergessen: Barneys & Beeryard. Jeden Dienstag gingen wir in die Karaoke-Bar Barneys und donnerstags zum Beerpong-Turnier im Beeryard! Manchmal fällt es am nächsten Morgen schwer, früh aufzustehen, aber das ist es alles wert 🙂
Wegen meines Praktikums lag mein Schwerpunkt auf dem Schwimmunterricht. In den ersten zwei Monaten habe ich mich auf den Schwimmunterricht, die Kinderbetreuung und den Tanzunterricht konzentriert. Es ist wirklich unglaublich, wie glücklich die Kinder sind, wenn du kommst, um sie zu unterrichten. Am Anfang ist es vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, da es hier ganz anders abläuft als bei den Sportstunden in Deutschland. Daran gewöhnt man sich aber schnell, und natürlich kannst du dich jederzeit an die Koordinatoren und andere Freiwillige wenden, wenn du Hilfe brauchst.
Alle vier Wochen kannst du angeben, ob du etwas an deinem Stundenplan ändern möchtest. Hier kannst du dann Sportkurse hinzufügen, ändern und angeben, ob du unterrichten oder in die Kinderbetreuung gehen möchtest. Das ist echt super, denn so kannst du wirklich alles ausprobieren und das finden, was dir am besten gefällt.
Im März habe ich im Rahmen meines Praktikums noch die jährliche Schwimmgala organisiert. Das ist eine Veranstaltung, bei der einige Kinder aus dem Schwimmprogramm für ihre Motivation, ihr Verhalten und ihre Fähigkeiten geehrt werden. Im Vordergrund stehen vor allem Spaß und Sicherheit. So habe ich auf spielerische Weise einen Workshop zum Thema Wassersicherheit gehalten, aber wir haben auch kleine Schwimmwettkämpfe veranstaltet und Spiele im Wasser gespielt! Das hat mir richtig viel Spaß gemacht, auch weil sie nach dieser Veranstaltung keinen Schwimmunterricht mehr von uns bekommen.
In den letzten zwei Monaten habe ich im Rahmen meines Praktikums ein eigenes Programm auf die Beine gestellt, durch das Kinder unter Betreuung länger schwimmen können. Es war eine tolle und lehrreiche Erfahrung, das auf die Beine zu stellen. Ich habe selbst einen Pilotversuch für dieses Programm mit fünf Kindern durchgeführt, dabei habe ich eine super nette Beziehung zu ihnen aufgebaut und jetzt können sie alle selbstständig schwimmen!
Das Schönste ist die Bindung, die man zu den Kindern aufbaut. Sie sind dir jeden Tag aufs Neue dankbar, dass du kommst, und freuen sich immer darauf, mitzumachen. Sie schließen dich sehr schnell ins Herz, wenn sie merken, dass du öfter vorbeikommst – die Geschichten und die Bindung, die man dabei aufbaut, sind unbeschreiblich. Es macht total Spaß zu sehen, wie du ihnen durch Sport immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern kannst.
Außerdem habe ich an der Garden Route (South Africa Experience) teilgenommen. Dabei reist man in einer Woche von Port Elizabeth nach Kapstadt mit vielen Zwischenstopps. Das war wirklich eine der schönsten Wochen, die ich dort erlebt habe, und die Aktivitäten, die man dort machen kann, sind total cool! Dazu gehören zum Beispiel Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Haifischkäfigtauchen und Quadfahren.
Kurz gesagt: Es war wirklich eine unvergessliche Erfahrung, bei der man auch Freunde fürs Leben findet! Ich kann es kaum erwarten, wieder hinzufahren, und werde das nie vergessen <3
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Wenn du die Gelegenheit hast, die Garden Route zu erkunden, dann tu es! Es macht wirklich riesigen Spaß, diese Woche gemeinsam mit den anderen Freiwilligen zu erleben!

