Tom in Argentinien

Teilnehmer

Tom

Programm

Praktikum

Land

🇦🇷 Argentinien

Dauer

5 Monate

Kurze Biografie

Ich heiße Tom, bin 25 Jahre alt und wohne in Hilvarenbeek. 2018 habe ich mein Studium der Sportwissenschaften an der Fachhochschule in Eindhoven begonnen, das ich im Juni 2022 abgeschlossen habe. Zum Abschluss habe ich bei „Die Kraft des Sports“ angefangen zu arbeiten. Im ersten halben Jahr habe ich einen Auftrag von Deutschland aus erledigt und im zweiten halben Jahr habe ich meine Abschlussarbeit in Buenos Aires, Argentinien, geschrieben.

Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?

Super zufrieden! Ruben ist jemand, der sich für andere interessiert, wodurch die Wege immer kurz sind. Deshalb gab es auch regelmäßig Kontakt zwischen Ruben und mir. Meistens habe ich Kontakt mit ihm aufgenommen, wenn ich Fragen oder Probleme hatte oder einfach nur Lust zum Quatschen hatte. Sobald dir was Cooles passiert, freut es Ruubs, davon zu erfahren!

Meine Geschichte

„Das ist eine einmalige Erfahrung, die dir niemand mehr nehmen kann. Das Leben in einer anderen Stadt am anderen Ende der Welt ist ein echtes Erlebnis.“

Tom · Praktikum in Argentinien

Anfang Februar 2022 bin ich zusammen mit einem Klassenkameraden nach Argentinien aufgebrochen. Es war kurz spannend, ob wir überhaupt fahren durften (wegen Covid-19), aber zum Glück hat uns das letztendlich nicht davon abgehalten. Wir haben fünf Monate lang ein Praktikum bei „Die Kraft des Sports“ in Buenos Aires absolviert. Gleich nach der Ankunft lernst du den Vermieter Diego kennen (ein echt toller Typ, der immer für dich da ist, um alles zu regeln) und Alejandro (Gründer von „United Through Sport Argentina“). Alejandro geht offen auf eure Interessen und Wünsche ein, sodass ihr angeben könnt, welche Aufgaben euch Spaß machen. Ich werde euch einen Eindruck davon geben, wie meine Woche aussah:

Ich habe dienstags eine Gruppe von Jungs (im Alter von etwa 11 bis 17 Jahren) und donnerstags Mädchen (ebenfalls in etwa diesem Alter) im Fußball trainiert. Dazu bin ich jedes Mal zusammen mit meinem Klassenkameraden mit dem Fahrrad hingefahren, was etwa 30 Minuten gedauert hat. Die Fahrräder konnte man über eine App ausleihen (kostenlos) und sie standen überall in der Stadt verteilt, was sehr praktisch war. Man kann es ein bisschen mit Felyx oder GO-Rollern hier in Deutschland vergleichen.

Außerdem bin ich montags und mittwochs vormittags (nicht jede Woche) zu verschiedenen Grundschulen oder Kindertagesstätten in einem benachteiligten (armen) Stadtteil gegangen. Dort haben wir verschiedene Aktivitäten angeboten, zum Beispiel Sport- und Spielaktivitäten, Gymnastikunterricht, Englisch und Basteln.

Außerdem war ich zusammen mit meinem Klassenkameraden für einige interne Aufgaben der Organisation zuständig. Dazu gehörten zum Beispiel die Erstellung eines Lehrplans und die Mitgestaltung eines Wochenplans für alle anderen Freiwilligen und Praktikanten. Alles in allem also sehr abwechslungsreiche Aufgaben.

Trotzdem handelt es sich immer um halbtägige Veranstaltungen, sodass du genug Freizeit hast, um die Stadt zu erkunden und andere coole Sachen zu unternehmen. So findet zum Beispiel jeden Donnerstagabend ein Beer-Pong-Turnier statt (organisiert von BAIS, Buenos Aires International Students), was für alle im Hostel immer ein toller Wochenprogrammpunkt war.

Wir haben auch tolle Ausflüge gemacht! In der Stadt selbst waren wir bei Fußballspielen, in Parks, in einem Museum, bei Pferderennen, haben selbst mit Einheimischen und/oder anderen internationalen Leuten Fußball gespielt und sind oft essen gegangen und ausgegangen. Es gibt viel zu viel zu tun, um alles aufzuzählen.
Außerhalb von Buenos Aires habe ich auch noch andere schöne Orte in Südamerika besucht. In Argentinien bin ich nach Norden (Iguazu-Wasserfälle) und nach Süden (Patagonien) geflogen. Außerdem war ich ein Wochenende mit dem Schiff in Uruguay und ein Wochenende mit dem Flugzeug in Rio de Janeiro. Außerdem hatte ich drei Wochen Urlaub, in denen ich zusammen mit meiner Freundin nach Chile gereist bin. Alles in allem eine tolle Zeit!!

Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Mach es auf jeden Fall! Das ist eine einmalige Erfahrung, die dir niemand mehr nehmen kann. Das Leben in einer anderen Stadt am anderen Ende der Welt ist ein echtes Erlebnis. An die Kultur und/oder Lebensweise muss man sich erst gewöhnen, aber man lernt dabei unglaublich viel. Neben deiner Arbeit bei dkvs und/oder uts bleibt dir genug Zeit für andere Dinge, also nutze das! Zu guter Letzt ist es klug, sich ein bisschen Spanisch anzueignen. Wir hatten dort zwar ein paar Stunden Unterricht, aber ein bisschen Vorkenntnis hilft dir schnell weiter. Wenn du wirklich kein Spanisch kannst, ist das aber keine Katastrophe. Mit Englisch und deinen Händen und Füßen kommst du immer weit 🙂

Toms Fotos

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🇦🇷 Argentinien

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