Teilnehmer
Viktoria
Programm
Praktikum
Land
🇦🇷 Argentinien
Dauer
10 Wochen
Kurze Biografie
Heyy!! Ich heiße Viktoria und bin 20 Jahre alt. Ich bin im zweiten Jahr meines Studiums „Sport Studies – Business and Management“ in Amsterdam. Schon seit meiner Kindheit bin ich sportlich aktiv. Momentan spiele ich Fußball beim Amsterdamsche Football Club und ab und zu Tennis mit Freunden. Ich finde, jeder sollte Zugang zum Sport haben und erleben können, was Sport bewirken kann. Seit ich 15 bin, arbeite ich als Trainerin oder Tennistrainerin, und das hat meine Motivation, nach Argentinien zu gehen, nur noch verstärkt.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich hatte viel Kontakt zu Ruben in Deutschland. Ich war mir nämlich unsicher, welchen Ort ich für mein Praktikum wählen sollte. Ruben hat mir geholfen, die verschiedenen Optionen durchzugehen und mich mit den lokalen Organisationen in Kontakt zu bringen. Es war eine ganz unkomplizierte und schöne Erfahrung, und Ruben hat mich gut auf alles vorbereitet, was auf mich zukommen würde.
Meine Geschichte
„Alles in allem war dieses Praktikum eine tolle Erfahrung – eine, die ich sofort wieder machen würde.“
Viktoria · Praktikum in Argentinien
Im Rahmen meines Studiums durfte ich ein 10-wöchiges Praktikum im Ausland absolvieren. Da ich zur Hälfte Spanierin bin, habe ich das warme Wetter enorm vermisst – also war mir klar, dass ich irgendwohin wollte, wo die Sonne scheint. Ich habe mich für Argentinien entschieden, weil ich die Sprache bereits beherrschte und das Gefühl hatte, dass ich dort wirklich etwas beitragen könnte.
Von Anfang an war es mein Ziel, das neue Projekt in La Matanza zu unterstützen, indem ich Spenden sammle und neue Kooperationen aufbaue. La Matanza ist ein Stadtteil von Buenos Aires, in dem viele Menschen mit schwierigen Lebensumständen leben. Es ist ein Ort, an den Hilfe oft gar nicht oder nur schwer gelangt, unter anderem wegen der schlechten Straßen und der Entfernung zur Stadt. Meine wichtigsten Aufgaben waren, potenzielle Partner anzusprechen, E-Mails zu verschicken und Kontakte zu knüpfen. Am Ende meines Praktikums hatten wir enge Kontakte zu verschiedenen Universitäten geknüpft und einen Bus organisiert, um zum neuen Standort fahren zu können – der etwa eine Stunde entfernt liegt.
Während meines Praktikums befand sich die Organisation gerade mitten in einem Rebranding: Der Name wurde in „El Poder del Deporte“ geändert, da sie Teil der Struktur von „Die Kraft des Sports“ werden sollte. Das brachte zusätzlichen Aufwand mit sich, wie zum Beispiel die Anpassung von Materialien und die Steigerung der Sichtbarkeit rund um den neuen Namen.
Eines der schönsten Erlebnisse war es, vor Ort mit den Freiwilligen mitzuarbeiten. Ich habe bei den Trainings mitgeholfen und Zeit mit den Kindern verbracht. Es war erschütternd zu sehen, wie wenig sie haben, obwohl das für sie ganz normal ist. Trotz all der Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, waren die Kinder unglaublich dankbar und fröhlich – das war sehr beeindruckend und bewegend.
Auch außerhalb der Arbeit habe ich meine Zeit in Südamerika in vollen Zügen genossen. Innerhalb der Organisation war es einfach, Freunde zu finden – jeder wurde super herzlich aufgenommen und es entstanden schnell enge Bindungen. Schon in meiner zweiten Woche hatte ich mit anderen Freiwilligen eine Reise nach Brasilien geplant. Wir waren während des Karnevals dort, was wirklich ein unvergessliches Erlebnis war. Außerdem haben wir Uruguay besucht, das nur zwei Stunden von Buenos Aires entfernt liegt, und später war ich mit Verwandten an den Iguazú-Wasserfällen. Die waren atemberaubend – das lässt sich wirklich nicht in Worte fassen. Es gibt noch so viel zu sehen, und ich hoffe auf jeden Fall, noch einmal zurückzukommen.
Außerdem habe ich tolle Leute aus Buenos Aires kennengelernt, mit denen ich gemütliche Wochenenden voller Stadtrundgänge und lokaler Aktivitäten verbracht habe.
Alles in allem war dieses Praktikum eine tolle Erfahrung – eine, die ich sofort wieder machen würde.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Mach’s einfach! Du lernst tolle Leute aus der ganzen Welt kennen.
Wenn du die Chance hast: Nutze sie. Meine 10 Wochen sind wie im Flug vergangen, weil es so viel zu erleben und zu entdecken gab.

