Teilnehmer
Wilhelm
Programm
Freiwilligenarbeit
Land
🇬🇭 Ghana
Dauer
6 Wochen
Kurze Biografie
Ich bin Wilhelm und 20 Jahre alt. Im Sommer 2020 habe ich meinen Abschluss am Summa College Sport & Bewegung gemacht. Als ich damit fertig war, wusste ich noch nicht so recht, was ich als Nächstes gerne machen würde. Eines war mir aber klar: Ich möchte etwas mit Fußball machen, denn das ist das, was mich im Alltag am meisten beschäftigt.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
Ich bin super zufrieden! Da gibt’s nichts zu beanstanden, die Kommunikation läuft super und sie sind immer bereit, dir zu helfen.
Meine Geschichte
„Für mich war es echt toll, dass ich dabei sein durfte und dass ich immer noch mit den Jungs in Kontakt bin“
Wilhelm · Freiwilligenarbeit in Ghana
Ich bin für 6 Wochen nach Ghana gereist, um dort in einer Fußballakademie mitzuhelfen. Das erste Mal ganz allein unterwegs, ohne Eltern oder Freunde. Ein Abenteuer, das ich schon immer mal erleben wollte. Ich hatte gerade die Schule abgeschlossen, als Corona kam – zum Glück war es trotzdem möglich, dass ich fahren konnte, und so musste ich auch nicht lange überlegen. Es war eine Erfahrung, die ich um nichts in der Welt verpassen wollte, und ich werde sie nie vergessen. Als ich ankam, war es wirklich ganz schön gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein bin ich so froh, dass ich es gemacht habe, und ich habe nur schöne Erinnerungen daran behalten. Nicht nur Erinnerungen, sondern ich habe dort auch Freunde fürs Leben gefunden. Mit einigen Jungs habe ich immer noch täglich Kontakt. Das ist natürlich auch kein Wunder, denn ich habe sechs Wochen lang mit zwei anderen Praktikanten und vier ghanaischen Jungs zusammengelebt, die ebenfalls in der Mannschaft waren, in der wir trainiert haben. Die Jungs im Team waren 17/18 Jahre alt, und ein paar waren 14, 15 oder 16, aber die konnten wirklich gut Fußball spielen, deshalb waren sie auch im Team. Die Jungs spielten gegen andere Akademien in Ghana, und das Niveau war gut. Es sind verschiedene Scouts aus Europa gekommen, um sich die Jungs anzusehen, und einige von ihnen werden im kommenden Sommer den Sprung nach Europa wagen. Für mich war es wirklich toll, dabei sein zu dürfen, und dass ich immer noch mit den Jungs in Kontakt bin. In Ghana ist alles anders als in Deutschland – man kann sich nichts vorstellen, was gleich ist, aber das macht das Abenteuer nur noch schöner. Nach den sechs Wochen war es Zeit, wieder abzureisen, und ich habe mich auch gefreut, nach Hause zu kommen. Aber alles, was ich dort erlebt habe, werde ich nie vergessen, und ich blicke mit einem ganz tollen Gefühl darauf zurück!
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Ich möchte jedem mit auf den Weg geben, dass er es wirklich genießen soll. Egal, wo du dein Praktikum machst – genieß es, wenn du dort bist, denn es ist so schnell wieder vorbei.

