Teilnehmer
Tom
Programm
Praktikum
Land
🇬🇭 Ghana
Dauer
4 Wochen
Kurze Biografie
Ich heiße Tom, bin 20 Jahre alt und studiere Geschichte an der Freien Universität Amsterdam. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball, egal ob draußen oder in der Halle. Außerdem mag ich auch andere Sportarten wie Padel, Laufen und Schach. Es macht mir auch Spaß, bei Aktivitäten für Kinder mitzuhelfen.
Wie zufrieden warst du mit der Betreuung in Deutschland?
In den Monaten vor der Reise habe ich zweimal per Zoom mit einem Betreuer von „Die Kraft des Sports“ namens Ruben gesprochen. Nach einem Gespräch mit Infos zur Reise hatte ich genug Zeit, um endgültig zu entscheiden, dass ich nach Ghana wollte. Wenn ich Fragen hatte, bekam ich immer innerhalb eines Tages eine Antwort über WhatsApp. Während des Projekts hatte ich auch noch ein paar Mal Kontakt mit dem Betreuer aus Deutschland und bekam Hilfe, wo es nötig war.
Meine Geschichte
„Vor allem hatte ich eine wirklich beeindruckende Zeit. Ich habe den Kontakt zu den Leuten dort oft genossen, und mit einigen habe ich immer noch Kontakt.“
Tom · Praktikum in Ghana
Im Sommer 2022 war ich einen Monat lang in Ghana, um dort in Rahmen der Freiwilligenarbeit Fußballtraining zu geben. Nachdem ich nachts von Amsterdam nach Accra geflogen war, musste ich mich bei meiner Ankunft erst mal an alles gewöhnen. Um mich herum wurden alle möglichen Sprachen gesprochen, und ich war unter lauter mir noch unbekannten Leuten. Das änderte sich aber schnell, und ich kam mit einigen ghanaischen Einheimischen und ein paar europäischen Freiwilligen gut zurecht.
Während ich zuerst dachte, ich müsste sofort mit dem Fußballtraining anfangen, durfte ich schon am dritten Tag mit auf einen Ausflug zu einem besonderen Ort an der Küste Ghanas. Wir fuhren mit etwa 12 Freiwilligen und 2 ghanaischen Betreuern dorthin, und so wurde ich von diesen Leuten gut aufgenommen. Durch viel Sport und Spiele begann ich mich schnell wie zu Hause zu fühlen. Ein paar Tage nach diesem Ausflug machten wir schon wieder einen Kurztrip, und so kamen mir die ersten 10 Tage in Ghana vor, als wäre ich auf einer Rundreise. Das war echt toll, aber ich wollte auch gerne das tun, wofür ich nach Ghana gekommen war. Den Rest des Monats habe ich also keine kurzen Ausflüge mehr mitgemacht, sodass ich fast jeden Tag Fußballtraining geben konnte.
Die Fußballtrainings, bei denen ich dabei war, fanden immer auf Sandplätzen statt. Am Anfang war ich echt überrascht, wie gut die Ballbeherrschung der meisten Kinder auf dem Sand war. Vormittags half ich bei den Trainingseinheiten für Jungs in meinem Alter mit, und nachmittags gab es Trainingseinheiten für Kinder im Alter von etwa 6 bis 17 Jahren. Bei diesen Trainingseinheiten waren manchmal 60 Kinder dabei, bei insgesamt nur zwei Trainern – das war also ganz schön anstrengend. Die Energie und die Wertschätzung, die ich von den Jungs zurückbekam, haben mich sehr beeindruckt.
Ich wohnte in einem Haus zusammen mit anderen Freiwilligen und ghanaischen Betreuern. Im Garten waren immer Leute, die Fußball spielen wollten, oder ein Betreuer konnte organisieren, dass ich ein Fußballspiel bestreiten konnte. Neben dem Fußballtraining bin ich auch ein paar Mal ins Waisenhaus gegangen, um dort mit den Kindern zu spielen.
Vor allem hatte ich eine wirklich beeindruckende Zeit. Ich habe den Kontakt zu den Leuten dort oft genossen, und mit einigen von ihnen habe ich immer noch Kontakt.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten und Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Als Tipp kann ich dir vielleicht mitgeben, dass du schon vor deiner Abreise nach Ghana Kontakt zu den Leuten aufnehmen solltest, die du dort treffen wirst. Außerdem ist es gut, sich bewusst zu machen, dass es manchmal auch schwierige Momente gibt, wenn man in einer ganz anderen Kultur und Umgebung lebt. Als am Ende viele Freiwillige weg waren, fiel es mir manchmal schwer, mich so anders zu fühlen als die Menschen um mich herum. Denk daran, dass die Betreuer vor Ort und der Betreuer in Deutschland dir gerne helfen, wenn du das brauchst.

